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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16753
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo. Meine Partnerin und ich wollten am 28.April heiraten.

Beantwortete Frage:

Hallo. Meine Partnerin und ich wollten am 28.April heiraten. Im Januar haben wir ein Auto finanziert. Da meine Partnerin Beamtin ist, wurde sie als Halterin eingetragen. Ich habe 10000,-€ Anzahlung geleistet, im Gegenzug hat meine Partnerin die monatliche Finanzierungsrate von 191,-€ bezahlt. Meine Partnerin ist zwar von dem Auto begeistert, fährt aber selbst nicht damit. Die Versicherung bezahle ich, die KFZ-Steuer meine Partnerin.
Im März erfolgte die Trennung-sie hat mich aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Ich bat ihr an, das Auto bei ihr zu lassen, was sie nicht wollte, da sie sowieso nicht damit fährt. Für die Wohnungseinrichtung hat sie mir 4800,-€ angeboten, ich sollte im Gegenzug den bestehenden Kreditvertrag für das Auto übernehmen, dem stimmte ich auch zu. Die Kreditgebende Bank lehnte eine Übernahme ab und wollte mir einen neuen Kreditvertrag mit neuer Laufzeit und schlechteren Konditionen andrehen, da es ja jetzt kein Neuwagen mehr wäre. Ich bot meinen Expartnerin an, in den laufenden Vertrag einzusteigen, sie müsste dafür der Bank bzw. Steuerbehörde geänderte Kontodaten angeben, so wäre sie zwar noch im Brief, aber sonst völlig entlastet. Ein Risiko hätte sie dabei auch nicht, da der Restbetrag der Finanzierung deutlich niedriger wäre, als das Auto noch wert ist.
Dies wurde von ihr, bzw. ihrem ganz tollen Anwalt abgelehnt. Das Auto soll nun zurückgegeben werden und der Verlust komplett von mir getragen werden. Meine beiden Fragen lauten nun: 1. Können die 4800,-€ für den Fahrzeugminderpreis verrechnet werden. 2. Bekomme ich die 10000,-€ Anzahlung wieder (Kontoauszug als Beweis meiner Anzahlung vorhanden). Zu 1. ich habe meiner Ex-Partnerin mehrfach, auch unter Zeugen, angeboten, das Auto bei ihr stehenzulassen, was sie nicht wollte, über die Nutzung wurde schriftlich nichts festgelegt und außerdem waren wir noch mehrfach an den Wochenenden gemeinsam mit dem Fahrzeug unterwegs.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

darf ich fragen:

Wer hat denn den Kaufvertrag geschlossen ?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Meine Partnerin
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Serh geehrter Ratsuchender,

dann ist sie Eigentümerin des Fahrzeugs, denn dann wurde es ih vom Händler übereignet.

Sie haben dann Anspruch auf Herausgabe Ihrer 10.000 Euro unter dem Aspekt der ungerechtfertigten Bereicherung, hier Wegfall der Geschäftsgrundlage

Denn Sie haben die 10.000 Euro nur zum Kauf dazugegeben, weil Sie davon ausgegangen sinf, das Auto benutzen zu können.

Diese Möglichkeit ist mit der Trennung entfallen, so dass der Grund für die Hergabe der 10.000 Euro ebenso nicht mehr besteht.

Diese sind herauszugeben

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ist eine Verrechnung der Entschädigungszahlung für Möbel, Waschmaschine etc. mit dem Wertverlust des Fahrzeug rechtens?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja, das wäre eine Möglichkeit

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also hätte meine Expartnerin die Möglichkeit, die mir zustehende Summe für die Möbel mit dem Wertverlust des Fahrzeuges zu verrechnen, obwohl ich keinerlei Vertrag über die Nutzung habe? Ich dachte, dass das Auto nichts mit dem Inventar zu tun hat.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender , Sie haben mich falsch verstanden . Sie sind es nicht, der den Wertverlust des Fahrzeugs zu tragen hat. Dies ist allein das Problem der Eigentümerin und das ist ihre Freundin.

Auf sie lauten alle Verträge sie hat das Auto gekauft und bezahlt. Sie haben lediglich 10.000 € dazu gegeben. Sie ist also an den Vertrag gebunden wenn Sie das Auto wieder zurückgeben möchte dann ist das ihr eigenes Problem

Sie können sich natürlich gütlich dahingehend einigen, das verrechnet wird, aber einseitig kann sie es nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Schiessl,Entschuldigung, wenn ich nochmals nerve.....also kann ich sämtliche Drohungen seitens des Anwaltes meiner Expartnerin, für den Wertverlust, auch wenn ich der alleinige Nutzer des Fahrzeuges war, in irgendeiner Art und Weise aufkommen zu müssen, vergessen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vorab meinen herzlichen Dank für ihre Beratung, diese ist mir natürlich fünf Sterne wert. Ich wünsche Ihnen, trotz Arbeit, ein schönes Wochenende und verbleibemit freundlichen Grüßen
Ralf Welzenbach
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, es sei denn Sie hätten das Fahrzeug beschädigt.

Eigentümer ist wer das Auto gekauft und bezahlt hat, also die Freundin

Der Wertverlust, der nach 3 Monaten so gigantisch nicht sein kann ist ihr persönliches Pech

Ich wünsche Ihnen ebenso ein schönes Wochenende

Bitte auf 3-5 Sterne klicken, dankeschön

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.