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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 6462
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zu einer

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
ich habe eine Frage zu einer Scheidungsfolgenvereinbarung. Meine Nochehefrau und ich haben nur einen Anwalt, die meine Noch-Ehefrau beauftragt hat. Wir haben vereinbart, dass sie 8 Jahre lang jeden Monat 700 € nachehelichen Unterhalt bekommen soll.
Weiter gibt es ein altes Darlehn mit einer Restschuld von 24.500 €-welches meine Noch-Ehefrau einer Firma gewährt hat wo ich GF bin- das wie vereinbart weiter bedient werden soll? Für mich ist das eigentlich nur ein Anerkenntnis einer bestehenden Verpflichtung und daher nicht Streitwerterhöhend.
Die Anwältin hat wie folgt gerechnet:
8 Jahre x 12 Monate X 700 € = 67.200 €
+ Rest ausstehendes Darlehn über 24.500 €
Ist der Gesamtgegenstandswert von 91.700 € richtig errechnet?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gab es denn irgendeinen Streit oder Verhandlungen zu dem Darlehen ? Wurde hier irgendetwas besprochen und /oder verändert ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Nein, es gibt auch einen Darlehnsvertrag- wie unter dritten üblich- dieser wird seit 4 Jahren unverändert bedient, es wurde immer pünktlich gezahlt. Meine Nochehefrau wollte nur nochmal bestätigt haben, dass die Darlehen weiter bedient werden.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Der Gegenstandswert wird mitunter auch Streitwert genannt, was bereits darauf hindeutet, dass eine gewisse Streitigkeit bzw. „Diskussion“über einen Vertrag, Rechtsverhältnis oder ähnliches geben muss.

Rein feststellende „Äußerungen“, wie z.B. im Scheidungsverfahren,dass es bei der gemeinsamen elterlichen Sorge verbleibt, wirken sich nicht streit- oder gegenstanderhöhend aus.

In Ihrem Fall – so hatte ich Ihre Ausführungen verstanden – wurde in der Vereinbarung lediglich festgehalten, dass es beim Darlehen beidem ereits vereinbarten bleibt. Vor allem gab es hierzu im Vorfeld auch keine Diskussionen, um eine eventuell bestehende Vereinbarung abzuändern. In diesem Fall hat das Darlehen keine Auswirkung auf die Gebühren der Anwältin.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ist der andere Wert des denn richtig errechnet? Dürfen 8 Jahre nachehelichen Unterhalt voll
auf die Berechnung des Gegenstandswert angesetzt werden? In anderen Fällen habe ich von 12 Monaten oder einmal 3,5 Jahen gelesen?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

das habe ich völlig übersehen, sorry.

Natürlich ist der Wert für die vollen 8 Jahre nicht ansetzbar. Maßgeblich ist hier der § 51 FamGKG, der bestimmt, dass für wiederkehrende Leistungen, wie Unterhalt, der 12 fache Wert, also der Jahresbetrag, anzusetzen ist.

Dies wäre in Ihrem Fall 12 x 8400 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.