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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16960
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich bin männlich, selbstständiger GF einer GmbH, lebe in

Beantwortete Frage:

Ich bin männlich, selbstständiger GF einer GmbH, lebe in Trennung mit meiner alkoholkranken Frau. Meine Frau ist 49 Jahre, ich selbst bin 46 Jahre. Wir haben 2002 geheiratet und im Herbst 2014 unsere Trennung beschlossen. Seit März 2016 leben wir räumlich getrennt.Im Frühjahr 2015 waren wir erstmalig gemeinsam beim Anwalt. Im Februar 2017 wurde in einem Ehevertrag bezüglich der Trennung der Zugewinn geregelt und eine Gütertrennung vereinbart. Geschieden sind wir jedoch noch nicht.Sie ist arbeitslos und bezieht aktuell kein ALG mehr und auch kein Hartz IV. Wir haben bereits einen geänderten Ehevertrag abgschlossen, in dem Zugewinn und Versorgungsausgleich abschließend geregelt sind. Hier wurde auch eine Unterhaltszahlung an meine Frau definiert. Die aktuellen Lebensverhältnisse entsprechen diesem allerdings nicht mehr, so dass ich gerne erfahren möchte, welchen Unterhalt ich auf der aktuellen Basis tatsächlich zahlen müsste.Unsere beiden Töchter von 14 und 9 Jahren leben fast ausschließlich bei mir. Die große Tochter übernachtet höchstens 1-2 x im Monat bei ihrer Mutter. Die kleine Tochter wird unter der Woche nachmittags nach der Schule von ihrer Mutter betreut, sie schläft aber lediglich aber höchstens 2 x im Monat dort. Sämtliche Kosten für die Kinder trage ich und erhalten auch das Kindergeld.Mein KV-Beitrag inkl. meiner Kinder beträgt aktuell monatlich 650 Euro. Ich zahle nichts in die gesetzliche RV, sondern muss privat vorsorgen. Hierzu habe ich eine BAV, die Sie auch meiner Gehaltsabrechnung entnehmen können - ebenso wie den Netto-Lohn und alle anderen Parameter wie den Firmenwagen. Ich muss von dem Netto dann noch private Vorsorge leisten (aktuell ca. 500 €), KV bezahlen (650 €) und Berufsunfähigkeit (150 €).Ich bewohne mit den Kindern die eigene Immobilie (EFH), das noch eine Restschuld von ca. 95.000 Euro hat - Zins und Tilgung beträgt monatlich 806 Euro.Ich würde gerne erfahren, wie hoch in etwa der Unterhalt wäre, den ich zu zahlen habe auf Basis meiner Einkünfte.Meine letzte Gehaltsabrechnung habe ich angehängt. Das Gehalt wurde im letzten Oktober von 7000 € auf 5000 € reduziert.
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die Anfrage. Bitte lassen Sie mir etwas Zeit diese doch zu lesen und sie zu beantworten

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Darf ich zunächst fragen: was hat ihre Ehefrau denn gelernt und was würde sie ganztags verdienen können?

Ist sie aufgrund der Alkoholkrankheit völlig arbeitsunfähig?

Eine Gehaltsabrechnung fehlt übrigens

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Meine Frau hat Fachkraft für Lebensmitteltechnik gelernt. Da sie diesen Beruf schon seit 15 Jahren nicht mehr ausübt, ist es unrealistisch hier etwas zu finden. Sie hat eine Weiterbildung als Alttagsbegleiterin in der Altenpflege gemacht. Was hier realistisch als Verdienstmöglichkeit ist, kann ich nicht konkret sagen, ich denke aber, dass es ganztags sicher nicht wesentlich über 2000 Euro brutto liegt. Eine Arbeitsunfähigkeit wegen Alkohol wurde bis dato nicht gestellt. Das Alkoholproblem ist latent vorhanden. Grundsätzlich möchte sie auch arbeiten und hatte seit unserer Trennung einen Halbtagsjob in der Hauswirtschaft. Seit Anfang 2016 ist sie jedoch arbeitslos. Gehaltsabrechnung ist nun angehängt.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, die Gehaltsabrechnung ist leider nicht lesbar.

Es ist so, dass Ihre Frau wenn sie nicht explizit wegen der Alkoholkrankheit arbeitsunfähig ist arbeiten muss. Ob ganztags oder halbtags hängt davon ab, in welchem Ausmaße sie die Kinder betreut.

Das Trennungsjahr ist vorbei, sie muss etwas hinzuverdienen. 1000 € werden hier schon möglich sein.

Ansonsten kommt es nicht darauf an was ich Ihnen ausrechne sondern sie haben ja einen Ehevertrag und somit auch einen Unterhaltstitel??

Für dessen Abänderung kommt es darauf an wie sich die Bemessungsgrundlagen, d.h. die Verhältnisse die Sie zu Grunde gelegt haben geändert haben

Wurde denn hier etwas festgelegt zum Beispiel nach welchem Einkommen sich der Unterhalt bemisst?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Wir hatten uns im Ehevertrag darauf verständigt, dass ich ihr 1000 Euro monatlich bar zahle und zwei LV in Höhe von ca. 220 Euro plus die Auto-Leasingrate und -Versicherung (ca. 200 Euro) weiterzahle.Dieser Ehevertrag ging allerdings von Faktoren aus, die sich in der Zwischenzeit geändert haben:
1. Mein Brutto-Gehalt hat sich von 7000 auf 5000 Euro verringert.
2. Wir betreuen die Kindern nicht, wie im Vertrag definiert, zu je 50 %, sondern so, wie ich zuvor beschrieben habe. Die große Tochter ist komplett bei mir und die kleine ist nachmittags 3-4 x in der Woche bei meiner Frau, schläft im Regelfall aber bei mir. Sämtliche Kosten für die Kinder trage ich (habe allerdings auch das Kindergeld).Fakt ist aktuell, dass dieses Geld nicht ausreicht, um alle Kosten zu decken, weswegen ich gerne wissen würde, ob die aktuelle Zahlung an sie gerechtfertigt ist oder wie hoch der Unterhalt etwa wäre, wenn die aktuelle Situation berücksichtigt wird.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchende, wenn ich ihr Gehalt nehme, setze es mal mit 5000 an dann muss ich erst mal 1200 € für die ganzen Vorsorgeaufwendungen abziehen. Es bleiben 3800 €

Fraglich ist der Wohnvorteil den sie haben. Wohnvorteil ist der geldwerte Vorteil, den man sich spart wenn man mietfrei im Eigenheim wohnt. Der Einfachheit halber nehme ich ja mal an, dass sich die Kreditrate und der Wohnvorteil aufheben. Ich bleibe also bei 3800 €

Dann muss ich davon den Kindes Unterhalt abziehen, da sie ja für diesen aufkommen.

Da Sie ja drei unterhaltsberechtigte haben muss ich eine Zurückstufung vornehmen. Ich komme daher auf 408 € und 493 € Kindesunterhalt. Dabei ist das Kindergeld schon abgezogen

Ich ziehe also von den 3800 ungefähr 900 € ab, es bleiben 2900 €. Davon muss ich dann noch mal 10 % abziehen, das ist der Bonus dafür, dass sie erwerbstätig sind.

Es bleiben 2610 €

Die teilen Sie doch zwei, bleiben ungefähr 1305 € für jeden

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Der Unterhaltsanspruch werden daher 1305 €.

Bitte beachten Sie dass dies nur eine überschlägige Berechnung ist, die nicht den Gang zum Anwalt vor Ort ersetzt.

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Vielen Dank, ***** ***** das hat mir sehr geholfen!
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr gerne wenn ich helfen konnte bitte ich höflich auf 3-5 Sterne zu klicken so werde ich nämlich bezahlt. Bitte beachten Sie, dass dies eine wirklich nur überschlägige Berechnung sein kann

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.