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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 356
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Vorenthalten der Kinder Mitte Januar 2017 ist meine Ehefrau

Kundenfrage

Vorenthalten der Kinder
Mitte Januar 2017 ist meine Ehefrau zusammen mit unseren beiden gemeinsamen Kinden (4 und 6) im gegenseitigen Einvernehmen in Ihr Heimatland (Uganda) geflogen. Sie kam jedoch nicht nach 4 Wochen zurück sondern hat den Aufenthalt ohne Absprache um weitere 6 Wochen verlängert. Sie kamen dann gemeinsam Ende März nach Hause zurück. Anfang April ist sie dann nochmal mit den Kindern für weitere 2 Monate nach Uganda geflogen, diesmal ohne Absprache und ohne mich zu informieren. Seit Ende Mai sind sie wieder zurück in Deutschland und wohnen (ebenfalls ohne mein Einverständnis) seitdem in einem Hotel ca. 100km von mir entfernt. Ich habe sie dort einige Male besucht und Umgang mit den Kindern gehabt. Jetzt weigert sie sich jedoch , mir die Kinder zu überlassen, so dass ich etwas alleine mit Ihnen unternehmen kann, geschweige denn dass ich die Kinder übers Wochenende nach Hause mitnehmen kann. Und dass, obwohl die Kinder und ich uns vor ihrer ersten Abreise immer sehr nahe standen und wir viel gemeinsam unternommen hatten.
Ich bin mit dem Zustand so nicht einvestanden, wie sieht die rechtliche Grundlage aus? Was kann ich machen, außer das träge und überlastete Jugendamt einzuschalten?
Gepostet: vor 21 Tagen.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 21 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

soweit Sie hier mit diesem Zustand nicht einverstanden sind, kann ich Ihnen nur zu folgendem Vorgehen raten:

Zunächst einmal ist es unabdingbar, dass Sie das zuständige Jugendamt informieren und dort um ein Vermittlungsgespräch bitten. Dieses ist kostenfrei und das Amt muss versuchen, eine Lösung im Interesse der Kinder mit Ihnen und der Ehefrau zu erarbeiten.

Scheitert dieser Vermittlungsversuch, wird das Amt Ihnen auf Ihre Bitte hin dieses schriftlich bestätigen. Damit wäre dann der Weg frei für eine gerichtliche Geltendmachung des Umgangsrechtes. Gegebenenfalls wäre unter Umständen auch an einen Sorgerechtsantrag zu denken.
Bitte zögern Sie nicht, der Zustand ist für die Kinder eigentlich schon zu lange viel zu schwer - das Amt muss hier kurzfristig eine Vermittlung in Gang bringen, zuständig ist der ASD, das geht vielleicht auch dort schneller als wenn nur über eine Gefährdungsmeldung dort etwas bewegt werden kann.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

.... einer schnelleren gerichtlichen Entscheidung steht in der Regel der Umstand entgegen, dass das Gericht keine Verfahrenskostenhilfe ohne das Schreiben des Amtes bewilligt und Sie dann auf den Kosten kleben bleiben würden....

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 20 Tagen.

Bitte bewerten Sie noch meine Antworten :)

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 19 Tagen.

Es wäre schön, wenn Sie noch meine Antwort bewerten.

Dankeschön

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 16 Tagen.

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Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 15 Tagen.

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