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hhvgoetz
hhvgoetz, Sonstiges
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2949
Erfahrung:  xxxxx
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Frage zum Behördendschungel :-) Mein Mann und ich haben 5

Kundenfrage

Frage zum Behördendschungel :-) Mein Mann und ich haben 5 Kinder, wir bekommen zusätzlich zum Kindergeld noch Kinderzuschlag gezahlt. Meine älteste aber noch minderjährige Tochter ist nun selbst Mutter geworden. Ich habe die Vormundschaft für mein Enkelkind übernommen solange bis meine Tochter 18 ist. Nun möchte mir die Kindergeldkasse keinen Kinderzuschlag mehr für meine Tochter zahlen da sie angeblich mit ihrem Sohn dessen Vormund ich bin eine eigene Bedarfsgemeinschaft hat. Dabei hat sich doch garnichts geändert. Sie wohnt nach wie vor zu Hause geht noch zur Schule usw. Wir kommen weiterhin für sie auf. Das kann doch nicht so richtig sein oder ?

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte Ratsuchende,

das kann schon sein, vgl. § 9 Abs. 3 SGB II.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__9.html

Wobei Ihre Tochter mit Kind wohl nach dem Wortlaut des Gesetzes immer noch zur BG gehört, aber faktisch vom Bedarf komplett getrennt gerechnet wird, da Ihr Einkommen nicht mehr anzurechnen ist, so dass es faktisch doch eine eigene 2. BG ist, aber einen Haushaltsgemeinschaft. Das ist gesetzlich leider sehr blöde formuliert.

Ihre Tochter sollte schnellstmöglich einen ALG II Antrag stellen und parallel sollten Sie gegen die Ablehnung vom Kinderzuschlag Widerspruch einlegen. Dann sehen Sie, auf welchem Weg Sie zum Ziel kommen.

Ich tippe, es wird ALG II für die Tochter geben. Sie werden aber auch hier Ihr Einkommen und Vermögen mit offenlegen müssen als Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft, siehe § 9 Abs. 5 SGB II.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Danke für die schnelle Antwort, uns geht es nicht darum mehr Geld oder sonstige Leistungen zu erhalten. Wir möchten mit dem Jobcenter nichts zu tun haben. Mir geht es letztendlich darum das ich den Kinderzuschlag für meine Tochter weiterhin erhalte da sie ja auch immer noch bei mir wohnt zur Schule geht und erst 16 ist. Unsere kosten sind ja gleich geblieben soll aber auf das Geld verzichten. Und da das Kindergeld für mein Enkelkind nicht angerechnet wird ändert sich auch an der finanziellen Situation nichts. Wir wollen also nichts dazu sondern nur das alles so bleibt wie es ist.
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 4 Monaten.

Dass Sie mit dem Jobcenter nichts zu tun haben wollen, ist leider kein Argument, das vor irgend einem Gericht Bestand haben wird.

Kinderzuschlag ist genauso eine steuerfinanzierte Sozialleistung, die (anders als Kindergeld) abhängig von Einkommen und Vermögen ist wie ALG II. Es ist mit unverständlich, warum Sie hier einen Unterschied zum ALG II machen.

Natürlich steht es Ihnen bzw. Ihrer Tochter frei, Leistungen nicht zu beantragen, obwohl Sie Ihnen zustehen.

Ich wünsche noch einen schönen Abend.