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RARobertWeber
RARobertWeber, Sonstiges
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3335
Erfahrung:  Rechtsanwalt
55358529
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Guten Abend! Es geht um das Thema: Nachehelicher Unterhalt.

Kundenfrage

Guten Abend! Es geht um das Thema: Nachehelicher Unterhalt.
Mein Bruder ist 23 Jahre verheiratet und steht kurz vor der Scheidung. Seine Frau ist nicht Vollzeit arbeiten gegangen und arbeitet seit ca. 6 Jahren auf 450 Euro Basis. Es ist alles geklärt bis auf den Unterhalt.
Sie weigert sich Vollzeit arbeiten zu gehen mit der Begründung, dass sie krank sei. Mein Bruder verdient ca 2500 Euro netto und sie will 1300 Euro nachehelichen Unterhalt unbefristet.
Mein Bruder hat ihr sogar schon versucht Arbeit zu vermitteln. Sie lehnt alles ab. Sie hat sich noch nicht mal beim Arbeitsamt gemeldet. Er soll ihre Krankenversicherung bezahlen.
Wie soll das alles gehen? Wir sind verzweifelt.
Danke!!!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nach der Scheidung ist die Frau verpflichtet, sich Arbeit zu suchen. Unterhalt kann sie dann nur fordern, wenn sie wegen Krankheit arbeitsunfähig ist. Allerdings muß sie das dann nachweisen, z.B. durch ein ärztliches Attest. Vor Gericht würde dann ein amtsärztliches Gutachten vom Gericht erstellt. Da müßte die Frau dann auch erklären, wieso sie trotz Krankheit seit sechs Jahren arbeiten kann.

Die Höhe des Unterhalts bemißt sich nach den vorherigen Lebensumständen. Da wären € 1300 übertrieben, da sie dann mehr hätte als vorher.

Ich empfehle daher, von der Frau entsprechende Atteste anzufordern und einen örtlichen Fachanwalt für Familienrecht einzuschalten, da die Gegenseite hartnäckig zu sein scheint.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.