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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17101
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend, mein Sohn möchte gerne nach Bad Lobenstein

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,
mein Sohn möchte gerne nach Bad Lobenstein umziehen. Er bekam heute von der Anwältin der Kindesmutter Post, dass er "ausdrücklich" nicht umziehen darf. Es wurde der anhängende Vergleich gemacht. Ich würde gerne erfragen, wie es sich hier mit einem Umzug verhält?
Auch möchte mein Sohn jetzt gerichtlich das alleinige Sorgerecht beantragen, da die Kindesmutter schon 3 mal den Umgang nicht wahrgenommen hat und sie das Kind jetzt nur noch in den Ferien holen will. Leider hat er die Kraft und die Nerven nicht mehr vor dem Gericht dazu. Und dazu wollte ich auch noch fragen, ob ich das für ihn mit einer Vollmacht übernehmen darf?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Aus welchem Grund will er umziehen?

Ich hoffe, ich habe die Informationen zur Verfügung gestellt Sie gesucht haben. Wenn Sie mit meinem Service zufrieden sind, geben Sie bitte eine positive Bewertung, damit ich für meine Arbeit bezahlt werden kann. Wenn nicht, lassen Sie es mich wissen, damit ich Ihnen vielleicht noch besser helfen kann. Vielen Dank.

Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich, um unser Gespräch fortzusetzen. Wenn Sie keine weitere Hilfe benötigen, bitten ich Sie meinen Dienst positiv zu bewerten.

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Mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Familienrecht

Laut dem Vergleich besteht das gemeinsame Sorgerecht.

Der Vater hat aber den Aufenthalt des Kindes bei sich - das bezieht sich aber nur auf die aktuelle Wohnung.

Wenn er einen guten Grund hat, kann er auch umziehen.

Er braucht aber in der Tat die Zustimmung der Kindesmutter.

Notfalls kann er diese aber auch gerichtlich einfordern.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Tochter meines Sohnes hat seit Geburt eine feste Bindung zu mir, meinem Mann, meinen anderen Kindern sowie meinen 2 weiteren Enkelkindern. Sie ist von Anfang an bei uns allen aufgewachsen. Da wir selbst in unserem Haus schimmelbefall durch verschweigen von Mängeln seitens der Verkäufer haben, müssen wir umziehen. Der Umzug erfolgt nach Bad Lobenstein. Ich betreue schon von jeher das Kind, wenn mein Sohn arbeitet. Leider ist er die Arbeit los, durch ein laufendes Ermittlungsverfahren gegen die Baufirma. Er würde dort gute Chancen auf eine neue Arbeitsstelle haben. Die Kinder würden wieder gemeinsam in den Kindergarten gehen (mit ihrem 2 Monate jüngeren Cousin) und die Bindung würde wie bisher bestehen bleiben.

Ok, das klingt allles gut.

Damit muss er durchkommen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Könnte er mir für eine gerichtliche Verhandlung eine Vollmacht geben?Außerdem hat die Mutter das Kind jetzt schon 3 mal nicht geholt, da sie Schwanger ist und jetzt entbunden hat. Sie hat aber beim Vergleich ausdrücklich zur Richterin gesagt, auch in diesem Umstand ist der Umgang gesichert. Ihre Anwältin hat jetzt zu meinem Sohn geschrieben, dass er verpflichtet wäre, das Kind in dem Fall zu bringen und zu holen und es solle jetzt eine Umgangsregelung für die Ferienzeit gemacht werden. Könnte er jetzt Glück mit dem alleinigen Sorgerecht haben?

Nein, er muss das gerichtliche Verfahren allein oder mit anwaltlicher Hilfe betreiben. Sie können das nicht für ihn machen.

Gern helfe ich auch weiter, da ich auch in der Nähe von Naumburg ein Büro habe.

Dass die Mutter das Kind nicht zum Umgang nimmt, ist schon bezeichnend und wird auch ein gutes Argument sein, um das anzustrebende gerichtliche Verfahren zur Zustimmung zum Umzug oder gar zum alleinigen Sorgerecht zu untermauern.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ihre Anwältin meint, ich müsse es akzeptieren, dass sie schwanger ist und nicht mit dem Zug hin und her fahren kann und deshalb bin ich verpflichtet der Mutter den Umgang zu ermöglichen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich würde Ihnen gerne das Schreiben der Anwältin beifügen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vor allem ist im Vergleich auch ein Ordnungsgeld bei Nichteinhaltung verankert.

Weder Sie noch Ihr Sohn sind verpflichtet, das Kind dann zur Mutter zu bringen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ein weiteres Problem ist, dass die Mutter kein Unterhalt leistet und auch jegliche Auskunft über Einkommen verweigert bzw. ihre Anwältin.

Das ist auch schlimm und kann auch eine wichtige Rolle spielen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hier sende ich Ihnen einmal das Schreiben von meinem Sohn an die Kindesmutter. Und 2 Seiten Schreiben von der Anwältin der Kindesmutter als Antwort darauf.

Die Mutter wohnt in Goslar?

Dann ist es ja letztlich auch egal, ob Ihr Sohn in Naumburg oder Bad Lobenstein wohnt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Was sagen Sie zu dem Schreiben der Anwältin?

Ich halte dies für nicht tragbar.

Ihr Sohn soll die Zustimmung zum Umzug nochmal konkret anfordern und notfalls gerichtlich vorgehen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Kindesmutter hatte ihm zugesagt, das er umziehen kann. Deshalb kündigte er seine Wohnung auch zum 30.09.2016. Und nun bekam er das von der Anwältin. Wie schnell würde eine Einstweilige Anordnung gehen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Was wäre, wenn er trotzdem umzieht ohne eine konkrete Zustimmung?

Die Einstweilige Anordnung kann er binnen weniger Tage bekommen.

Eigentlich kann auch nichts passieren, wenn er umzieht, da die Kindesmutter ja ohnehin woanders lebt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Die Kindesmutter hat bereits beim Vergleich in Goslar gewohnt. Deshalb versteht er nicht, warum er die Zustimmung benötigt

Weil das Aufenthaltsbestimmungsrecht im Rahmen des gemeinsamen Sorgerechts auch geteilt ist, bedarf es der Zustimmung.

Diese muss hier aber erteilt werden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Welche Möglichkeit besteht wenn eine einstweilige Anordnung evtl. abgelehnt werden würde?

Eigentlich darf er dann erstmal nicht umziehen.

Er kann dann ganz normal ein Hauptsacheverfahren einleiten und die Zustimmung zum Umzug verlangen.

raschwerin und 3 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.