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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3136
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Familienrecht
30639152
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Es geht grundsätzlich um einen Beziehungs- bzw.

Kundenfrage

Es geht grundsätzlich um einen Beziehungs- bzw. Sorgerechtsstreit.
Die Situation im Augenblick ist wie folgt:
- Vater und Mutter des Kindes (4 Jahre) waren nie verheiratet und sind bereits seit über 2 Jahren getrennt
- Das Kind lebt momentan dauerhaft bei der Mutter und der Vater hat sie jedes zweite Wochenende bei sich
- Die Mutter hat eine Vorgeschichte mit Drogen, ist arbeitslos und bvesitzt aktuell keinen Führerschein, jedoch wurde von Amtsgericht und Jugendamt keine Kindeswohlgefährdung festgestellt (die Mutter macht regelmäßige Drogentests, ist in Beratung und von Seiten des Jugendamtes als auch von Kindergarten oder anderen Stellen gibt es keine Bedenken was das Kindeswohl angeht)
- Der Vater hat eine Vorgeschichte mit Drogen und wurde bereits mehrmals gewalttätig, unter anderem wurde er auch schon wegen Körperverletzung verurteilt und über seine psychische Stabilität möchte ich an dieser Stelle nicht unbedingt spekulieren
- Die Mutter ist aktuell allein stehend und wohnt mit ihrer Mutter in einem eigenen Haus mit eigener Wohnung
- Der Vater ist berufstätig, hat eine neue schwangere Freundin und hat vor kurzem ein neues Haus und Auto erworben
- Unterhaltszahlungen, sowie Lohnpfändungen und diverse Absprachen bezüglich des Abholens und zurück Bringens des Kindes wurden bereits in der Vergangenheit nicht eingehalten
Zur aktuellen Fragestellung:
Der Vater des Kindes hatte an diesem Wochenende das Kind in seiner Obhut und sollte es entsprechend Abmachung und Absprache am Sonntag um 18:00 Uhr zurück zur Mutter bringen.
Nachdem das Kind um 19:00 Uhr noch nicht daheim war, rief die Mutter an und erkundigte sich, wo er bleibe.
Laut seiner Aussage am Telefon würde er das Kind erst nächste Woche zurück bringen auch wenn dies weder abgesprochen, angekündigt oder sonst irgendwie kommuniziert wurde.
Entsprechende Benachrichtigung von Jugendamt und Polizei ergab nichts.
Wie sich nun heraus stellt ist der Vater des Kindes mit diesem bis mindestens Sonntag nicht in der Bundesrepublik sondern ohne jegliche Absprache im europäischen Ausland.
Die akute Frage ist nun, in wie weit sein Verhalten juristisch relevant ist, sowohl für laufende Verfahren als auch für ein mögliches Verfahren zum erstreiten des alleinigen Sorgerechts der Mutter; und ob es irgendeine Möglichkeit gibt, ein psychatrisches Gutachten des Vaters sowie einen Drogentest zu erwirken, da dieser von Bekannten bereits etliche Male zugedröhnt angetroffen wurde, auch wenn sein Kind eigentlich bei ihm sein sollte (das Kind wurde zu dieser Zeit von seiner Besitzergreifenden Mutter beaufsichtigt)
MfG,
J.B.Weber
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Ich denke das grundsätzliche Problem in dieser Sache ist die Beweisbarkeit von etlichen Vorfällen zu Ungunsten des Vaters. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage ob es lohnenswert wäre, zukünftige Kommunikation mitzuschneiden. Wären diese Mitschnitte vor Gericht oder zumindest für das Jugendamt brauchbar?
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

welche Rechtsstreite sind denn vor Gericht derzeit anhängig?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Zu meiner Person:Ich bin ein Freund der Familie der Kindesmutter und Zeuge bei einem Verfahren wegen angeblicher Körperverletzung. Die neue Freundin des Kindesvaters hatte bei einem Treffen in einer Diskothek (Vater und Sie - Mutter und ich), während eines "seiner" Wochenenden behauptet, die Mutter des Kindes hätte ihr in ihren Bauch geschlagen, was absolut aus der Luft gegriffen ist (ich bin Augenzeuge).
Es wurde bereits eine einstweilige Verfügung gegen die Mutter erwirkt und das Verfahren bezüglich der Körperverletzung soll Ende nächsten Monats statt finden.
Offene Verfahren aktuell sind also:- Verfahren wegen Körperverletzung gegen die Mutter des Kindes
- Verfahren wegen nicht gezahlter Unterhaltsforderungen - Lohnpfändung etc.
-Verfahren wegen Beleidigung (beiderseitig)
-Verfahren wegen der Verletzung der Bildrechte gegen die Kindesmutter (es lag kein Verstoß vor, nur Gerüchte, fragliches Bildmaterial überhaupt nicht im Besitz der Mutter)Oder wie war Ihre Frage gemeint? Entschuldigen Sie bitte, aber ich bin ein 28 jähriger Student der Psychologie und in Rechtsfragen als auch in Bezug auf entsprechende Termini nicht sehr bewandert.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

Vielen Dank für ihre weiteren Ergänzungen.

Zunächst ist darzustellen, dass die zukünftige Kommunikationen mitzuschneiden nicht ratsam ist, es sei denn, der Kindesvater willigt hierzu ein. Andernfalls könnte dies selbst einen Straftatbestand darstellen (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, § 201 StGB). Zudem bestehen erhebliche Probleme darin, überhaupt eine solche Aufzeichnung als Beweis in einem Verfahren zu verwerten.

Das Verhalten des Kindesvaters widerspricht natürlich der Umgangsvereinbarung. Allerdings hatte dies keine grundsätzlichen Auswirkungen auf die von Ihnen dargestellten Verfahren, da hier der Umgang oder die elterliche Sorge nicht streitgegenständlich ist. Allerdings kann dies dazu führen, dass ein möglicher Umgang zukünftig eingeschränkt wird oder unter einer entsprechenden Umgangspflegschaft durchgeführt wird. Dies müsste bei Gericht entsprechend beantragt werden, wenn zukünftig damit zu rechnen ist, dass der Umgang hier nicht ordnungsgemäß wahrgenommen wird.

Ich nehme an, es besteht ein gemeinsames Sorgerecht, da ihre Freundin vorhat, ein alleiniges Sorgerecht zu beantragen.

Der Vorfall kann ein einziges Indiz dafür sein, das alleinige Sorgerecht hierzu erhalten. Es müssen allerdings noch weitere schwerwiegende Dinge und insbesondere auch eine Kindeswohlgefährdung hinzu kommen, wenn das gemeinsame Sorgerecht weiter aufrechterhalten bleibt. Dies ist in der Regel schwierig zu bewerkstelligen.

Allerdings kann es mit der entsprechenden Drogenproblematik durchaus zu einer entsprechenden Regelung kommen, insbesondere, wenn auch die Kommunikation, wie durch die anderen Verfahren gezeigt zwischen den Eltern sehr stark eingeschränkt ist. Eine vernünftige Kommunikation ist die Grundlage für eine Regelung des gemeinsamen Sorgerechts.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Antworten zunächst einige Hinweise geben konnte. Ich empfehle Ihnen bzw. ihre Freundin hier dringend anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, falls dies nicht schon der Fall sein sollte.

Über eine anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim

Rechtsanwalt

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 11 Monaten.

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