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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24917
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Tocher K., Schülerin, 20 J., zahle ich seit Juni 2016

Kundenfrage

Meine Tocher K., Schülerin, 20 J., zahle ich seit Juni 2016 300,- €, zusamengesetzt aus Kindergeld und Anteil von mir. Zuvor hatte ich bis April 2016 eine eigene Wohnung für K. mit insges. 700,- €/Monat gezahlt, zusätzlich 200,- € für Lebensunterhalt. K. ist am 01.02.2016 in mein Haus eingezogen, die Wohnungsmiete (ich war als als Mieter eingetragen, K., ihre kleine Tochter und ihr Freund haben dort gewohnt) musste ich aber bis einschl. April zahlen, zum einen wg. Kündigungsfrist, zum andern weil K. und ihr Freund, die Wohnung nicht lehr geräumt hatten, obwohl ich ihnen einen Umzugswagen gemietet hatte für insg. 300,- €. So musste ich die Entrümpelung der Wohnung noch mit 800,- € zahlen (von eigener Arbeit in der Wohnung ganz zu schweigen). Außerdem bekomme ich die Kaution von 1000,- € nicht zurück, wg. Schäden die K und ihr Freund in der Wg. angerichtet haben.
K. ist Ende Mai im Streit bei mir ausgezogen (eine üble Szene). Sie verlangt nun per Anwalt ab Juni 384,- € Unterhalt + 184,- Kindergeld, also insges. 568.- € als meinen Anteil als Kindsvater. Ich bin der Meinung, dass ich die Kosten, die ich von Januar bis April hatte, rechnet man alles zusammen und teilt es durch 4 sind es 1400,- €/Monat, also pro Monat mehr als 800,- € bzw. insgesamt 4 x 800,- = 3.200,- € mehr mehr als ich gemusst hätte, irgendwie verrechnen kann. Liege ich da richtig und wie kann ich argumentieren?
Dabei habe ich noch nicht eingerechnet, dass Kim und Tochter ja 3 Monate in meinem Haus gewohnt haben und jetzt noch ein 20 m² großes Zimmer mit ihren Sachen vollsteht und ein Kellerraum von 16 m² ebenfalls mit Möbeln aus der alten äwohnung, die sie trotz Aufforderung nicht abholt. Außerdem nicht eingerechnet, dass ich Anfang 2014 3000,- € für Wohnungseinrichtung und von Januar 2014 bis April 2016 für die Miete (+ Handy + Internet) monatlich 700,- €, also 150,- € mehr als ich gemusst hätte.
Sorry, viel Text.
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider können Sie mit Überzahlungen, mit anderweitigen Leistungen oder sonstigen Ansprüchen die Sie gegen Ihre Tochter haben nicht die Aufrechnung erklären.

Mit den Ihnen entstandenen Kosten können Sie daher leider nicht argumentieren.

Der einzige Weg gegen die Unterhaltspflicht vorzugehen ist die Berechnung selbst zu überprüfen.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Das Gesetz verbietet leider Aufrechnungen mit Unterhaltsansprüchen, was sich aus § 394 BGB ergibt.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

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