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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 5919
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Es handelt sich einer Scheidung um das Thema Prozesskosten.

Kundenfrage

Es handelt sich im Rahmen einer Scheidung um das Thema Prozesskosten.
Erstens: Wie hoch ist der zu erwartende Prozesskostenvorschuss bei einem Streitwert von 1,5 Mio Euro?
Zweitens: Wenn der Prozesskostenvorschuss nicht bezahlt werden kann aufgrund nicht vorhandenem
Einkommen, welche Möglichkeiten bieten sich wenn der eine Ehepartner mehrfacher Millionär ist und der
andere kein Einkommen und Vermögen nur in Höhe von 20.000 Euro hat?
Drittens: Wie kann eine Prozesskostenhilfe beantragt werden? Ist diese aufgrund der Höhe des Streitwertes
begrenzt oder sogar überhaupt nicht möglich?
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Das Vermögen von 20.000 Euro besteht aus einem elterlichen Erbe, welches zum Aufbau einer Praxis dienen soll und somit zweckgebunden ist.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer nutzen.

Entschuldigen Sie die Nachfrage.

Geht es bei dem Verfahren NUR um Scheidung oder auch um Zugewinnausgleich ? Wie hoch ist das monatliche gesamte Nettoeinkommen der Eheleute ?Wie hoch wäre der Zugewinnausgleich, der gefordert wird ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Es geht auch um Zugewinnausgleich und einen Ehevertrag, der angefochten werden soll. Dieser jedoch später, dann beläuft sich nämlich der Streitwert um 4,5 Mio Euro. Diese Zahl ist ein Mittelwert, den ein Anwalt errechnete.
Nettoeinkommen = 20.000 Euro monatlich. Der Zugewinnausgleich ist eben der Streitwert von 1,5 Mio Euro.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Der eine Partner hat dieses Einkommen, der andere eben um den es sich handelt hat KEIN Einkommen. Dieser müsste eben evtl mit Prozesskostenhilfe arbeiten.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, für den Nachtrag.

Entscheidend für die Höhe der Kosten ist der aktuelle Streit- bzw. Verfahrenswert. Wie hoch ist dieser, also wird derzeit nur die Scheidung oder auch der Zugewinn anhängig gemacht ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Im ersten Schritt der Unterhalt mit 4000 monatlich, hier wurde schon separat der Prozesskostenanteil geleistet, im zweiten Schritt der Zugewinnausgleich um 1,5 Mio (aktuell) und im dritten Schritt zukünftig die 4,5 Mio.
Also, die Scheidung wurde vom Millionär eingereicht, die Kosten von ihm vorgezahlt, die Frau hat für die Unterhaltsklage bereits geleistet und müsste für den Zugewinn nochmals zahlen .. und um genau diesen Teil handelt sich meine Frage
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe in Familiensachen wird vermutlich nicht bewilligt werden, weil nach Ihren Schilderungen die Frau Vermögen in Höhe von 20000 EUR hat. Auch wenn dieses zweckbestimmt ist, so ist es nach den Regeln der VKH dennoch einzusetzendes Vermögen.

Damit bleibt allenfalls ein Anspruch auf Verfahrenskostenhilfevorschuss, der ein Anspruch resultierend aus der ehelichen Unterhaltspflicht ist. Diesen müsste die Frau separat als eigenen Antrag geltend machen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Ich gehe nochmals auf meine Ausgangsfragen ein:
Erstens: Wie hoch ist der zu erwartende Prozesskostenvorschuss bei einem Streitwert von 1,5 Mio Euro?Zweitens: Wenn der Prozesskostenvorschuss nicht bezahlt werden kann aufgrund nicht vorhandenem
Einkommen, welcheMöglichkeiten bieten sich wenn der eine Ehepartner mehrfacher Millionär ist und der
andere kein Einkommen und Vermögen nur in Höhe von 20.000 Euro hat?
Das heisst, der Mann weigert sich Unterhalt aktuell zu zahlen, um genau dies zu vermeiden, dass die Frau keinerlei Substanz hat, um die Kosten für die Klage auf Zugewinn tragen zu können. Jetzt nochmals die Fragen:a) Wie hoch sind die Prozesskosten bei 1,5 Mio Zugewinn
b) Wenn er nicht zahlt, sie die 20.000 investieren müsste und der Prozesskostenanteil diesen Betrag übersteigen würde, wie sieht es dann aus?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Zweitens: Wenn der Prozesskostenvorschuss nicht bezahlt werden kann aufgrund nicht vorhandenem
Einkommen, welcheMöglichkeiten bieten sich wenn der eine Ehepartner mehrfacher Millionär ist und der
andere kein Einkommen und Vermögen nur in Höhe von 20.000 Euro hat?

Ist Vermögen von 20.000 EUR vorhanden, gibt es keine Verfahrenskostenhilfe, dann müssen die 20.000 EUR eingesetzt werden. Sind diese aufgebraucht, dann kann ein Antrag (nochmals) gestellt werden.

Erstens: Wie hoch ist der zu erwartende Prozesskostenvorschuss bei einem Streitwert von 1,5 Mio Euro?Die Kosten belaufen sich auf 18.500 EUR. Damit würde das Kapital ausreichen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Nachfragen oder was steht einer Bewertung entgegen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben noch nicht bewertet ? Was steht einer solchen entgegen ? Wenn keine Fragen mehr bestehen, gebietet es das Gebot der Fairnis die erteilte Antwort durch psoitive Bewertung zu honorieren. Bitte bewerten Sie daher ! Danke !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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