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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26855
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Sohn, welcher 2017 16 Jahre alt wird, will seit seinem

Kundenfrage

Mein Sohn, welcher im Januar 2017 16 Jahre alt wird, will seit seinem 7. Lebensjahr den Namen seines Vater ablegen. Seit damals fragen wir in regelmäßigen Abständen bei seinem Vater an, dass er uns seine Einverständnis geben soll. Ich selbst war mit dem Vater meines Sohnes verheiratet, jedoch habe ich das alleinige Sorgerecht für meine Sohn. Gibt es eine Möglichkeit, dass Jonas den Namen seines Vater ablegen kann, ohne die Zustimmung? Besteht die Möglichkeit meines neuen Partners Jonas ohne Zustimmung zu adoptieren? Sein Vater zahlt seit vielen Jahren keinen Unterhalt und Kontakt besteht auch keiner. Welche Chancen und Möglichkeiten haben wir?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Umbenennung oder die Adoption eines minderjährigen Kindes ist ohne die Zustimmung des biologischen Vaters möglich.

Dies richtet sich nach § 1748 BGB.

Danach kann das Familiengericht die erforderliche Zustimmung des Vaters ersetzen, wenn dieser seine Verpflichtungen gegenüber dem Kind grob und anhalten verletzt hat.

Das liegt vor, wenn der Vater ihm jede Zuwendung und die notwendige geistig-seelische Betreuung vorenthält (OLG Hamm FamRZ 1977,415, OLG Karlsruhe FamRZ 1983,1058, OLG Frankfurt/M. FamRZ 2008, 296), wenn der Vater über einen längeren Zeitraum keinen Unterhalt zahlt und das Kind darunter leidet.

Wenn Sie eine Adpotion und damit auch einhergehend eine Namensänderung durchführen wollen, dann sollten Sie sich an einen Notar wenden und mit diesem einen Antrag auf Adoption stellen.

Wichtig ist dabei dass Sie in dem Antrag so genau wie möglich schildern dass der Vater kein Interesse an seinem Sohn hat und den Sohn auch über einen langen Zeitraum vernachlässigt hat.

Das Familiengericht wird nämlich sehr genau prüfen ob hier wirklich eine ausreichende Pflichtverletzung des Vaters vorliegt und dann die Adoption auch gegen den Willen des leiblichen Vaters aussprechen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

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Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne habe ich Ihre Frage beantwortet. Über eine positive Bewertung (Sterne) mit der Sie mein bei justanswer hinterlegtes Honorar freigeben würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt