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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 5918
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanwälte, Meine ex Freundin und ich leben

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
Meine ex Freundin und ich leben seit einem Jahr getrennt, wir haben eine 5 jährige tochter die bei ihr lebt, meine ex ist mit dem Kind zu ihrem neuen Lebensgefährten gezogen und ich bin in der alten Wohnung geblieben, wo auch in direkter Nachbarschaft meine Eltern und Großeltern wohnen, also Garten an Garten. Ich sehe meine tochter jedes zweite Wochenende von Freitag nach dem Kindergarten bis Montag zum Kindergarten und jeden Mittwoch von mittag bis 18 uhr, das haben wir so geregelt, das gemeinsame sorgerecht habe ich eingeklagt und auch bekommen, ausgenommen das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Desweiteren wurde der Urlaub hälftig geteilt. Jetzt zu meiner Frage, meine tochter leidet sehr stark unter der Trennung und äußert immer wieder den Wunsch sie möchte öfters zu mir aber meine ex verbietet es ihr und sagt sogar, wenn du weiter nervst, darfst du garnicht mehr zu Papa. Meine tochter ist sehr stark verunsichert und eingeschüchtert und weint jedesmal wenn ich sie nach Hause bringe. Gibt es vielleicht die Möglichkeit den Umgang auszudehnen oder was kann ich sonst für meine tochter tun. Meine ex ist leider der Auffassung da müsste das Kind durch. Vielen Dank
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben. Gern beantworte ich Ihre Frage nach bestem Wissen und Gewissen wie folgt:

Der von Ihnen geschilderte Umgang ist bereits "großzügiger" als der Regelumgang. Der Umgang hat sich allerdings (auch) am Kindeswohl zu orientieren. Wenn ein ausgedehnterer Umgang eher dem Kindeswohl entspricht, dann würde sich ein solcher durchsetzen lassen. Eventuell könnte aufgrund des Kindeswohls auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf Sie übertragen werden, wenn es sich herausstellen lässt, dass die Einrichtung des Lebensmittelpunktes der Tochter bei Ihnen "besser" für das Kind ist.

Das Schwierigste wird allerdings sein, herauszustellen, was dem Kindeswohl entspricht. Zwar würde in einem Gerichtsverfahren das Kind angehört werden, aber wenn die Mutter die Tochter vorher "bearbeitet" muss damit gerechnet werden, dass das Kind sich hier nicht in der nötigen Form klar äußert.

Grundsätzlich bestehen zwar schon Möglichkeiten, den Umgang auszudehnen, aber ggf. treffen Sie auf die geschilderten praktischen Probleme.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Bei Rückfragen nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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