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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 4793
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, seit einiger Zeit äußert die

Kundenfrage

Guten Tag, seit einiger Zeit äußert die Tochter meines Freundes aus einer vorherigen Beziehung das sie wieder zu ihrer Mutter ziehen möchte und darauf hin hat sich das Jugendamt bei uns eingeklinkt. Als wir seine tochter vorhin von einem besuchswochenende bei ihrer Mutter abholen wollten äußerte diese, dass sie ihre Tochter auf Anweisung des Jugendamtes nicht herausgeben möchte jedoch wurde der Kindsvater von seitens des Jugendamtes nicht informiert und es erschließt sich für uns auch kein Grund dafür. Jedoch haben wir mit der Beraterin auch Probleme da sie auch Auskunft über unser gemeinsames baby will was in zwei Wochen kommen soll. Muss ich ihr darüber Auskunft geben? Sie setzte mich nämlich am Donnerstag mit den Worten unter Druck das ich ihr eine Auskunftserklärung unterschreiben soll sonst würde mein baby aus dem Krankenhaus in Obhut genommen werden...

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:

Die von Ihnen geschilderte Lage ist schwierig. Das Jugendamt kann Ihnen in dieser Situation erhebliche Probleme bereiten.

Aus dem Sachverhalt erschließt sich mit nicht, auf welcher Grundlage und auf wessen Hinweis das Jugendamt tätig wurde. Fakt ist allerdings, dass es Anhaltspunkte geben muss, die das Jugendamt sogar eine Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII androhen lassen. Diese "einschneidende" Maßnahme kann nur bei Verdacht auf Gefahr des Kindeswohls erfolgen. Teilweise kann hier eine Anzeige ggü. dem Jugendamt zugrunde liegen.

Prinzipiell sind Sie zu Auskünften ggü. dem Jugendamt verpflichtet, wenn es um das Wohl des Kindes geht. Das Jugendamt handelt in diesen Situationen als "Gefahrenabwehrbehörde" und kann schon auf Verdacht tätig werden.

Sie sollten daher neben den eingeforderten Auskünften eine Sachverhaltsschilderung abgeben, aus welcher sich ergibt, dass es den Kindern gut geht und diese sowohl körperlich als auch psychisch eine gesunde Entwicklung nehmen (Zufriedenheit der Kinder, Freunde, familiäres Umfeld, Aktivitäten am Wochenende etc.). Die Stellungnahme sollte schriftlich erfolgen.

Hierdurch gewährleisten Sie, dass ggf. Verdachtsmomente des Jugendamtes zerstreut werden bzw. eine eingeleitete Maßnahme aufgrund des von Ihnen gefertigten Schreibens fehlerhaft sein kann.

Im Falle des Kindesentzugs wird sodann Ihre Rechtsposition wesentlich gestärkt und Sie können sich gegen die Maßnahmen des Jugendamtes wehren.

Ansonsten entscheidet das Jugendamt nach Aktenlage, in welcher - ohne Ihr Schreiben - keine Anhaltspunkte gegen eine Inobhutnahme gegeben sind.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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