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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2637
Erfahrung:  Dipl. Kfm.
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich lebe und wohne seit 6 Jahren mit meiner Partnerin

Kundenfrage

Ich lebe und wohne seit 6 Jahren mit meiner Partnerin zusammen wir sind nicht verheiratet oder als Lebensgemeinschaft eingetragen.
Als ich sie kennenlernte war sie schwanger Vater unbekannt. Das Kind Wurde geboren, aber ich habe mich nicht als Vater eintragen lassen.
Das Kind ist wie mein eigenes ich liebe sie über alles und kümmere mich um sie was man als (Vater) ja alles macht. Sie nennt mich seit dem sie sprechen kann Papa usw.
Nun ist meine noch Freundin der Meinung sich von mir trennen zu wollen wegen jemand anderem. Ok schön und gut, aber ich möchte das die/meine kleine  gern bei mir behalten. Ich hatte in der Beziehung mich immer um alles gekümmert auf die Termine beim Arzt für die kleine zur Kita/Vorschule bringen und abholen kochen, spielen usw.
Die Mutter möchte auch das die kleine bei mir bleibt, weil sie der Meinung ist es ist für sie besser nicht nur wegen der gewohnten Umgebung sondern auch weil ich mich um sie kümmere, da
Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Familienrecht
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
kümmere, das sehe ich genauso.Ob es wichtig ist weiß ich nicht: Ich habe Arbeit, Habe ein eigenes Grundstück mit Einfamielen Haus. Dir schule/vorschule von meiner kleinen ist ca. einen Kilometer entfernt.Wie kann man das handhaben das meine kleine bei mir bleibt??
Oder wenn es da keine möglichkeit gibt nichts Unternehmen und sie bleibt einfach bei mir?Leider hat sie 5 jahre unterhaltsvorschuss bezogen vaterschaft kann man anerkennen da unbekannt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Anfrage will ich wie folgt beantworten:

Bei nichtverheirateten Eltern hat prinzipiell die Mutter das alleinige Sorgerecht.

Da Sie weder der leibliche Vater des Kindes sind, noch mit der Mutter des Kindes verheiratet sind, wird Ihnen per Gesetz lediglich die Möglichkeit zur Erlanung eines sog. "kleinen Sorgerechts" nach § 1687b BGB eingeräumt (vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1687b.html).

Dies ist wiederum ausgeschlossen, wenn die Partner dauerhaft getennt leben, vgl. § 1687b Abs. 4 BGB.

Eine Adoption scheidet ebenfalls aus, da Sie mit der Kindsmutter nicht verheiratet waren.

Anzudenken wäre daher nur der Weg über keine "dauerhafte" Trennung und den Rechtsrahmen des § 1687b BGB.

Leider haben Sie als rechtlich gesehen "unbeteiligter Dritter" keine andere Möglichkeit.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung, welche Sie durch das Anklicken von 3-5 Bewertungssternen abgeben können, freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Aber gebe es nicht Die Möglichkeit das ich einfach die vaterschaft anerkennen würde, das der Vater unbekannt Ist Und keiner eingetragen ist?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sofern die Kindesmutter diesbezüglich zustimmt, wäre dies - wenn auch ein aufwendiger - Weg.

Da zum Zeitpunkt der Geburt keine eheliche Bande zu dem leiblichen Vater bestand und dieser auch nicht bei der Kindsmutter und dem Kind lebte, liegt keine gesetzliche Vaterschaftsvermutung vor.

Somit wäre der Weg zu einer Anerkennung der Vaterschaft nach § 1594 BGB prinzipiell möglich.

Die Vaterschaftsanerkennung erfordert die Zustimmung der Kindesmutter und auch des Kindes, soweit der Kindesmutter die elterliche Sorge nicht zusteht, vgl. § 1595 BGB.

Die Anerkennung der Vaterschaft wird wirksam mit Feststellung in einer öffentlichen Urkunde durch eine Urkundsperson, vgl. § 1597 BGB.

Sodann ist wie folgt zu verfahren:

st die leibliche Mutter nicht bereit, den Vater am Sorgerecht zu beteiligen, so kann dieser beim Familiengericht einen Antrag auf ein Mitsorgerecht stellen. Der Antrag kann mit einem formlosen Schreiben per Post an das Gericht geschickt werden. Der Antrag auf Mitsorge wird beim Gericht protokolliert.

Das Familiengericht muss dem Antrag in der Regel stattgeben.

Im nächsten Schritt kann sodann über den Antrag eines alleinigen Sorgerechts (welches wiederum an weitere Voraussetzungen geknüpft ist) nachgedacht werden.

Sicherlich wäre es förderlich, wenn eine "offizielle" Trennung der Kindesmutter bis zum Ablauf der vorgenannten Schritte hinausgeschoben werden kann.

Sofern ich Ihre Frage nunmehr beantworten konnte, wäre ich über eine positive Bewertung dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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