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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26200
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Trennung / Scheidung / Suchterkrankung. seit 6 Jahren verheiratet,

Kundenfrage

Trennung / Scheidung / Suchterkrankung.
seit 6 Jahren verheiratet, keine Kinder.
gemeinsamer mietvertrag.
ich habe meinem mann vor wenigen tagen schriftlich mitgeteilt , dass ich die Trennung möchte.
im nov. '14 hat er eine Alk.entgiftung gemacht und seitdem -angeblich- abstinent gelebt, gleichzeitig erkrankte er an Ängsten und Depressionen, zu den letzten Diagnosen wurde er mehrfach -auch stationär- behandelt.
Gestern habe ich nun erfahren, dass er mich die ganze Zeit belogen hat, seit 2015 immer mal wieder -heimlich- trinkt. Die körperlichen Beschwerden und Aggressionen mir gegenüber habe ich mit Depression / Ängste erklärt , war real die Alkoholsucht / entzug etc.
er ist arbeitslos seit dem 1.5.16, hat keinen Antrag auf ALGeld gestellt, kümmert sich um nichts. ich habe jedliche Unterstüzung bei Klärung seiner Angelegenheiten eingestellt.
meine Fragen:
1. gibt es die möglichkeit eine wohnungszuweisung zu meinem Gunsten innerhalb der Trennung zu erreichen?
2. gibt es die Möglichkeit das Trennungsjahr zu verkürzen und wegen besonderer Härte eine vorgezogen Scheidung zu erwirken?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende, haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Darf ich Sie fragen: Ist denn Ihr Mann Ihnen gegenüber gewalttätig geworden oder hat er Sie bedroht? Mit freundlichen Grüßen Hans-Georg SchiesslRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ja, ca. alle 2 Monate hat er mich mal geboxt, dafür gibt es keine zeugen.
beschimpfungen, beleidungen , psychoterror, dafür gibt es aber auch keine zeugen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende, haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Das ist ja schlimm! Voraussetzung für eine Wohnungszuweisung und für eine Härtefallscheidung ist jeweils eine unbillige Härte.Gesetz und Rechtsprechung haben verschiedene Fälle entschieden in welchem ein Härtefall vorliegen kann. Gewalt und Drohung mit Gewalt sind die häufigsten Fälle, ebenso Beleidigungen. Allerdings müssen Sie hier einen Nachweis erbringen. Bei Gewalttaten kann ein Nachweis durch ein ärztliches Attest ausreichen. Weitere Härtegründe können sein:tändiges Randalieren, schwere Störung des Familienlebens, insbesondere wegen Alkoholmissbrauchs oder Drogenkonsums, auch allgemein grobes und unbeherrschtes Verhalten (OLG Schleswig FamRZ 91,82= NJW 1990, 2826 OLG Celle FamRZ 1992, 676; OLG Köln FamRZ 2001, 761; OLG Naumburg FamRZ 2006, 1207);BeckOK BGB/Neumann BGB § 1361b Rn. 8 Ein solches Fehlverhalten Ihres Mannes müssen Sie jedoch vor Gericht beweisen können (Nachbarn als Zeugen ärztliches Attest und so weiter). Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.Mit freundlichen GrüßenHans-Georg SchiesslRechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
ja, danke Ihnen.
wie gesagt: Nachweis und Zeugen habe ich nicht.
mögen Sie unter diesen bedingungen nocheinmal auf meine Fragen eingehen ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende, ohne einen Nachweis können Sie leider weder eine Ehewohnungszuweisung erfogreich beantragen noch eine Härtescheidung. Gerade bei Härtescheidungen sind die Gerichte sehr streng und sehen ganz genau hin, ob die vorgelegten Beweise und Zeugen ausreichen. Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.Mit freundlichen GrüßenHans-Georg SchiesslRechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Konnte ich Ihnen behilflich sein?

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