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RARobertWeber
RARobertWeber, Sonstiges
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3328
Erfahrung:  Rechtsanwalt
55358529
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Ich lebe seit zwei Jahren getrennt von meinem Mann

Kundenfrage

ich habe eine dringende Frage an Sie. Ich lebe seit zwei Jahren getrennt von meinem Mann. Die Scheidung ist beantragt. Zwei unserer drei Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt bei mir, der älteste (12 Jahre) wohnt überwiegend bei seinem Vater, da er im Wohnort des Vater zur Schule geht. Es gibt eine mündliche Vereinbarung zwischen uns, dass das Sorgerecht so aufgeteilt ist, dass er die Kinder jedes zweite Wochenende nimmt. Zur Zeit macht er mir das Leben schwer und versucht es mir zu untersagen, mit meinen Kindern über die Osterferien zu meinem Partner nach Niedersachsen zu fahren. Er ist der Meinung, dass bei einem Urlaub der Kinder beide Erziehungsberechtigte zustimmen müssen. Und diese Zustimmung möchte er micht erteilen.
Sein Hauptargument ist, dass er sich sorgen um seine Kinder mache. da unser jüngster Sohn (4 Jahre) im letztes Wochenende erzählt hat, dass das Kind meinem Partner an sein Penis gefasst hat und dieser es schön fand. Daraufhin hat mein Exmann mich unter einem Vorwand in seine Wohnung gelockt und mich dort zur Rede gestellt. Ich und auch meine Kinder versicherten ihm die Unschuld meines Partners. Er jedoch reagierte über, rief die Polizei und wollte mir mein jüngstes Kind nicht wieder zurück geben.
Nachdem die Polizei uns befragte, konnte ich die Wohnung mit meinen zwei jüngeren Kindern verlassen. Durch diese Verleumdung befürchtet mein Partner berufliche Konsequenzen, da dieser als Polizist tätig ist.
Bei unserem geplanten Ausflug handelt es sich für mich jedoch nicht um einen Urlaub, sondern Wochenausflug zu meinem Partner. Bisher hat er jegliche Ferienplanung mir überlassen und musste von mir überredet werden, dass er überhaupt einmal seine Kinder in den Ferien zu sich nimmt. Zwischen den zwei Wochen liegt das mündlich vereinbarte Vaterwochenende. In der Vergangenheit haben wir so etwas problemlos verschoben, dieses mal besteht er darauf und untersagt mir die gesamten Ferien die Kinder mitzunehmen. Welche Rechte und Pflichten habe ich in diesem Fall?
Vielen Dank ***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),entscheidend ist weniger das Sorgerecht, sondern mehr das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das steht beiden Eltern gemeinsam zu. In Ihrem Fall bedeutet es, dass die Kinder nur mit Zustimmung beider Eltern an einen bestimmten Ort gebracht werden dürfen. Damit dürfen Sie die Kinder ohne Zustimmung des Vaters nicht in den Urlaub mitnehmen, natürlich gilt das auch andersrum. Daran ändert auch die mündliche Aufteilung wenig, da ein Vaterwochenende betroffen ist, Sie also in jedem Fall gegen die mündliche Vereinbarung verstoßen.Im Extremfall kann der Vater seine Rechte per einstweiliger Anordnung des Familiengerichts durchsetzen.Ich empfehle daher, die Sache nach Möglichkeit gütlich zu regeln. Eventuell durch zusätzliche Wochenenden für den Vater.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Weber,
ich würde meinem Exmann den Vorschlag unterbreiten, die Wochenenden diesmal zu tauschen, sodass er seine Zeit mit den Kindern trotzdem bekommt. Sollte er auf diesen Vorschlag nicht eingehen wollen, würde ich in Erwägung ziehen, nur ein paar Tage zu meinem Partner zu fahren und ihm das normale Wochenende zu überlassen. Allerdings hat er mir ja mitgeteilt, dass er gar nicht möchte, dass ich die Kinder mitnehme. Sollte er bei dieser Aussage bleiben, werde ich ihm die Kinder für die gesamten zwei Wochen überlassen. Kann ich dann meinerseits darauf bestehen, dass ausschließlich er die Kinder betreut und nicht etwa seine Mutter oder sein Freund, die ihn bisher immer unterstützt haben? Und kann ich darauf bestehen, dass die Kinder nicht länger als 2-3 Stunden allein zu Hause sind?
Außerdem würde ich gern wissen, ob eine Anzeige wegen übler Nachrede Sinn macht. Auch fühlte ich mich meiner Freiheit beraubt, als er mich am Sonntag zu sich bestellte und mir den Weg versperrte, als ich nicht so reagierte, wie er es sich gewünscht hat.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),leider können Sie nicht einfach so die Mutter oder seinen Freund ausschließen. Das geht nur, wenn es Hinweise darauf gibt, dass diese nicht geeignet sind, auf die Kinder aufzupassen.Allerdings können Sie darauf bestehen, dass die Kinder nicht alleine zu Hause sind, da die Kinder teilweise noch sehr jung sind.Eine Anzeige wegen übler Nachrede wäre denkbar, allerdings würde diese das Klima nachhaltig vergiften. Zudem würde die auch sonst nichts bringen, da er sich damit herausreden kann, dass das Kind es ihm erzählt hat und er es nicht besser wußte. Dass er Ihnen den Weg versperrte, ist Freiheitsberaubung, und damit strafbar gemäß § 239 StGB. Aber ein einfaches "Weg versperren" führt zumeist nur zu einer Einstellung des Verfahrens, solange es nur kurz dauerte.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
In Anbetracht dessen, dass es inzwischen schon sehr spät ist, würde ich gern morgen noch mal Ihren Rat in Anspruch nehmen.
Ist dies möglich, ohne dass Extrakosten entstehen?
Vielen Dank
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),das ist durchaus möglich. Sie können auch jederzeit nach einer positiven Bewertung weiter Nachfragen stellen.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, damit meine Vergütung ausgezahlt werden kann.Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwalt