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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Familienrecht
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Mein Mann und ich werden uns trennen. Er hat 2600 netto, ich

Kundenfrage

mein Mann und ich werden uns trennen. Er hat 2600 netto, ich arbeite wg. unserer Tochter (6 Jahre) Teilzeit und bekomme 1600 netto. Würde gern m. dem Kind im Haus bleiben. Um die mtl. Belastung alleine tragen zu können , könnte ich den Kredit abändern (immer noch auf beider Namen, er weiterhin im Grundbuch. Ich würde nur zukünftig allein entschulden. Habe auch schon einen Antrag auf Vollzeit gestellt, um mit dem Kind keine finanziellen Engpässe zu erleiden.
Er will lediglich 360 EUR Unterhalt zahlen, obwohl der Hort schon 300 kostet. Meint, dass das das Gesetz sei und ich schließlich die Trennung forciert hätte und er nicht einsieht, mich zu finanzieren.
Ich hab ihn gebeten, er solle sich zusätzlich noch an allen anfallenden Kosten für die Kleine beteiligen. Ich verzichte auf Versorgungsausgleich etc.
Aber er denkt, dass er dadurch Nachteile hätte. Ist die Gesetzeslage inzwischen tatsächlich so, dass Väter in jeglicher Hinsicht geschützt werden? Man kann doch nicht pauschal alle Kinder finanziell nach Düsseldorfer Tabelle über einen Kamm scheren?
Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
MFG
M. Fischer
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 1 Jahr.
sehr geehrte Fragestellerin, Die Düsseldorfer Tabelle ist tatsächlich lediglich ein Anhaltspunkt für die Höhe des Kindesunterhaltes. Allerdings richten sich fast alle Gerichte nach dieser Tabelle, die auch regelmäßig in punkto Unterhaltshöhe angepasst wird und auch durch die Berücksichtigung der Altersstufen für das Kind eine entsprechende Variable bietet. Gleichzeitig besteht, sofern sie der Auffassung sind, dass die Düsseldorfer Tabelle in Ihrem Fall nicht passen würde, die Möglichkeit, höheren Unterhaltsbedarf für darzulegen und auch gegebenenfalls geltend zu machen. Aus Ihrem Sachverhalt sehe ich dies allerdings noch nicht. Die entsprechenden Hortkosten können Sie aufteilen, da es sich hier um Kinderbetreuungskosten handelt und dient neben der Düsseldorfer Tabelle durchaus in Höhe der Hälfte auch durch den anderen Elternteil getragen werden müssen.Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe Ihnen gerne weiter bei Nachfrage bedarf zur Verfügung. Über eine anschließende positive Bewertung freue ich mich. Viele Grüße

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