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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 5296
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich bin seit 2 Wochen frisch gebackene mama, ich habe mich

Kundenfrage

Ich bin seit 2 Wochen frisch gebackene mama, ich habe mich vor der Entbindung bereits in Bekleitung meiner Hebamme beim jungendamt vorgestellt und gesagt das ich etwas Hilfe brauchen da ich nicht weiß wie anstrengend es werden könnte mit einem Baby da ich alleinerziehend bin und Borderline Patient bin.
Nun ist meine Tochter 5 Wochen zu früh geboren und musste im kkh bleiben das kkh hat das Jugendamt darüber auch informiert. Es gab Gespräche im Jugendamt wo ich einen Lebenslauf von mir preisgeben musste nun ist eas eingetreten wovor ich große Angst hatte, man wirft mir vor ich könnte nicht um meine Tochter sorgen. Begründung war meine Vergangenheit.
Ich bin im Kinderheim aufgewachsen da mein Vater mich Missbrauchte, ich war mehrfach im Frauenhaus da ich häusliche Gewalt erlebt hab.
Das Jugendamt gab mir die Chance mit meiner Tochter zur Klärung in ein Mutter Kind heim zu ziehen aber das möchte ich nicht.
Meine Frage ist jetzt darf das Jugendamt mir meine Tochter weg nehmen und sagen wir können sie nicht einschätzen sie bekommen das Kind nicht zu sich nach hause?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragenstellerin,

diese Möglichkeit seitens des Jugendamtes besteht.

Die Maßnahme des Jugendamtes gründet sich auf § 42 SGB VIII und wird als Inobhutnahme bezeichnet.

Die Inobhutnahme ist eine schnelle und möglichst unbürokratische Maßnahme zugunsten des Kindes und dient als Klärungshilfe für Betroffene in Krisensituationen sowie dem unmittelbaren Kindschutz. Die Inobhutnahme gehört zu den sog. Führsorgeleistungen der Jugendhilfe, bei denen der Staat sich selbst in die Pflicht nimmt, um das Wohl des Kindes bzw. des Jugendlichen in einer Ausnahmesituation sicherzustellen. Das Jugendamt sieht Ihre Vergangenheit unter der jetzigen neuen Situation wohl als bedenklich an und sich daher zu den beschriebenen Maßnahmen veranlasst. Die Inobhutnahme kann auch in einer entsprechenden Einrichtung erfolgen, vgl. § 42 Abs. 1 S. 2 SGB VIII.

Allerdings ist das Jugendamt bei einer angedachten Inobhutnahme verpflichtet, die Inobhutnahme den Personensorgeberechtigten, namentlich Ihnen, mitzuteilen. Verlangen Sie die Herausgabe des Kindes bzw. lehnen die vorgeschlagene Maßnahme ab, ist das Jugendamt (nach Prüfung des Sachverhalts) verpflichtet, dem nachzukommen oder andernfalls – falls das Kindeswohl dadurch nicht gesichert erscheint – eine Entscheidung des Familiengericht über weitere Maßnahmen herbeizuführen.

Ich hoffe Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
Rechtsanwalt
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Fragenstellerin,

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie sonst noch fragen?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

Rechtsanwalt

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

Rechtsanwalt