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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1408
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Ich bin die Freundin (um es so zu nennen) eines seit achteinhalb

Kundenfrage

Ich bin die Freundin (um es so zu nennen) eines seit achteinhalb Jahren verwitweten 86-Jährigen, der, so seine Tochter (Physiotherapeutin), an "Alzheimer Demenz" leidet und in seinem Haus allein lebt. Er und ich als seine Besucherin (rund 200 Kilometer entfernt wohnend) haben im vergangenen Jahr mehrere Wochen jeden Tag von morgens bis abends zusammen verbracht. Ich stelle Probleme mit seinem Kurzzeit-Gedächtnis fest, kann damit aber sehr gut und sehr geduldig umgehen. Er wünscht meine Anwesenheit ausdrücklich. Wir haben außerordentlich viele gemeinsame Interessen, waren an jedem Tag draußen unterwegs, haben viel unternommen, Konzerte besucht, traditionelle Veranstaltungen - und vieles mehr. Er verfügt über einen außerordentlich umfangreichen Wortschatz, seine einst erworbenen umfangreichen Fremdsprachenkenntnisse, seine umfangreiche Bildung, ein sehr sicheres Urteilsvermögen... Weil Ärzte angeblich gedroht haben, die drei Kinder des 86-Jährigen wegen Verwahrlosung anzuzeigen, wurde ein Betreuer bestellt, den ich bisher nicht kennen lernen konnte. Ich möchte den 86-Jährigen, weil ich es ihm versprochen habe, sehr bald wieder besuchen und seinen Alltag mit ihm teilen. Er hat mich viele, viele, viele Male aufgefordert bzw. gebeten, bei ihm zu bleiben bzw. bei ihm zu sein bzw. unbedingt wiederzukommen. Seine Tochter untersagte mir gestern, mich bei ihrem Vater wieder blicken zu lassen. In sein Haus werde ich allenfalls, so die Tochter (die mich nur vom Telefon her "kennt"), eines Tages mal zum Kaffeetrinken gelassen... Was kann ich (Person aus seinem Lebensumfeld) tun, um seinen Alltag mit ihm teilen zu können? Das möchte/muss ich unbedingt.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende,
vielen Dank ***** ***** Anfrage!
Zunächst wäre es interessant zu erfahren, wer denn der Betreuer ist. Wenn er denn tatsächlich einen hat - wissen Sie das definitiv oder nur von der Tochter? Betreuer sind nämlich verpflichtet, im Interesse des Betreuten zu handeln. Die wünsche und das Wohl des Betreuten sollten im Vordergrund stehen. Und wenn Ihr Freund den Umgang wünscht und er ihm gut tut, gibt es keinen Grund, warum Sie nicht mit Ihrem Freund leben können.
Fakt ist jedenfalls, dass sich Ihr Bekannter auch mit seiner Krankheit seine Freunde noch selbst aussuchen kann. Wenn die Tochter nicht die Betreuerin ist, wird Sie Ihnen den Zutritt zum Haus und den Umgang nicht verweigern dürfen. Sie sollten daher Kontakt herstellen (hinfahren!) und herausfinden, wer der Betreuer ist. Mit diesem sollten Sie diesen Punkt klären. In der Regel sind Betreuer nämlich froh, wenn es weitere Bezugspersonen/ Ansprechpartner gibt, welche bereit sind, sich ebenfalls um ihre Schützlinge zu kümmern. Wenn Ärzte die Kinder schon wegen Verwahrlosung anzeigen wollten, dürfte klar sein, was von dieser besagten Tochter zu halten ist. Es dürfte wohl jemand Angst um das Erbe haben. Daher sollten Sie sich nicht einfach zurückweisen lassen.
Nötigenfalls tragen Sie Ihr Anliegen beim örtlichen Betreuungsgericht vor. Als Lebensgefährtin wird man Ihnen ggf. keine Auskünfte erteilen, jedoch dürfen Sie den Sachverhalt dort mitteilen, wenn Sie sich Sorgen machen. Der Richter kann Ihr Anliegen dann zumindest an den Betreuer weiterleiten und welcher sich dann ggf. mit Ihnen in Verbindung setzt.
Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
K. Nitschke
Rechtsanwältin
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
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K. Nitschke
Rechtsanwältin