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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Die Mutter meines Enkelkindes (23 Monate) ist offenbar

Kundenfrage

Die Mutter meines Enkelkindes (23 Monate) ist offenbar Soziopathin. Die Eltern leben nicht zusammen. Ratschläge von Psychotherapeuten waren, dass mein Sohn, der Vater, sich möglichst schnell von der Mutter entfernen und jeglichen Kontakt abbrechen soll.
Das wäre kein Problem, wenn das Kind nicht da wäre. Er liebt das Kind, hat ein Umgangsrecht und das gemeinsame SR. Wenn die Mutter nicht mal wieder den üblichen Kindesentzug macht (vom Jugendamt ist da keine Hilfe zu bekommen), ist er ein liebevoller Vater,
der sich sehr um sein Kind kümmert. Das jedoch ist der Mutter ein Dorn im Auge. Sie möchte das Kind für sich und ihren neuen Freund und legt meinem Sohn Steine in den Weg, die belastend für den Vater und auch das Kind sind. Meine Frage ist die: wenn sich der
Vater - um Ruhe einkehren zu lassen - von dem Kind zurückzieht und den Umgang nicht mehr wahrnimmt, wird die Mutter zunächst höchst erfreut reagieren. Allerdings ist zu vermuten, dass, wenn sie Probleme hat, sie sich wieder bei dem Vater meldet. Hat er dann
nach einer Ruhephase - mal angenommen, der Mutter meldet sich nicht mehr bei ihm - die Möglichkeit, sein Kind wieder zu sehen. Oder wird das Gericht - weil er sich zurückgezogen hat - ihm den Umgang verbieten und das gemeinsame SR entziehen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Maßgebend bei allem ist das Kindeswohl. Wenn sich Ihr Sohn zurückzieht, um Ruhe eintreten zu lassen, verliert er nicht sogleich das Recht auf Umgang in der Zukunft und auch nicht sein Sorgerecht. Dies gilt insoweit, als dass es um eine vorübergehende Unterbrechung des Kontaktes handelt, die im Verhalten der Kindesmutter begründet ist.
Dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum als 3 Monate ist eine Unterbrechung nicht anzuraten.