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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16956
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Mein Mann (seit 04.2015 mit mir verheiratet, keine gemeinsamen Kinder)

Kundenfrage

Hallo, mein Mann (seit 04.2015 mit mir verheiratet, keine gemeinsamen Kinder) hat ein uneheliches Kind (fast 17 Jahre alt). Der Unterhalt wurde damals vom Jugendamt berechnet auf monatlich 143-, euro, diese hat mein Mann auch immer regelmäßig und pünktlich bezahlt. Seit September 2015 ist sein Sohn in einer Ausbildung und verdient Monatlich 533,- euro (bereinigtes Einkommen: 294,- (Abzüge sind: Fahrkosten für eine Monatskarte 55,- euro und Bahnticket 184,- euro). Der Sohn lebt bei der Kindsmutter, die selbst seit über 10 Jahren verheiratet und ein gemeinsames Kind mit dem Ehepartner hat.
In unserem gemeinsamen Haushalt leben meine beiden Kinder (der Unterhalt ist geregelt) aus vorheriger Ehe, ich selber bekomme zzt Krankengeld.
Mein Mann und ich wünschen uns auch ein gemeinsames Kind, was jedoch nur mit künstlicher Befruchtung möglich ist und selbst gezahlt werden muss, da ich über 40 Jahre alt bin und mit 29 Jahren eine Sterilisation gegen meinen Willen gemacht wurde. Deshalb haben wir dafür einen Kredit aufgenommen. Lange vor einer Neuberechnung für den Unterhalt.
Nun zu meiner eigentlichen Frage.
Das Jugendamt will diesen Kredit nicht anrechnen. Frei nach dem Motto: ***** ***** wenn mein Mann im fortgeschrittenen Alter noch einen Kinderwunsch hat. Ist das wirklich so rechtes?
Vielen lieben Dank für Ihre Mühe
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Der Ansatz von Schulden beim Kindesunterhalt wird leider sehr streng und restriktiv gehandhabt, diese müssem berücksichtigungswürdig sein, also aus der Ehe mit der Kindesmutter stammen oder aber dem Abzahlen eines PKWs zB dienen das der Fahrt zur Arbeit dient.
Leider ist das bei Aufwendungen, die der Erfüllung eines Kinderwunsches dienen nicht der Fall, denn Ausgaben, die das eine Kind betreffen, sind beim Unterhalt für andere Kinder nicht berücksichtigungswürdig und auch mit medizinishcer Notwendigkeit kann man nicht argumentieren
ich befürchte daher, dass das Jugendamt leider recht hat
Eine Anrechenbarkeit ist nicht gegeben.
ich bedauere sehr, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können
Bitte fragen Sie sehr gerne nach
wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
danke
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
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