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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26193
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Frage zum thema Ehe und Besitz: ich bin in Folgeehe

Kundenfrage

Meine Frage zum thema Ehe und Besitz: ich bin in Folgeehe verheiratet, habe 5 Kinder aus 1. Ehe. Ich habe ein Haus, das mir allein gehört, noch nicht vollständig abbezahlt. Meien Gatte hat, aus der LAndwirtschaft kommend, Grundstücke, Wald und eine eigentumswohnung
sowie Aktienpakete. Finanzen und vieles andere sind Tabuthema, die Ehe hätte nicht geschlossen werden dürfen, sie ist in jeder Hinsicht miserabel. E rhat dafür gesorgt, dass alles an seine Kinder geht, auch, sofern mir überhaupt ,etwas zustände.Ich möchte
genausowenig, dass er etwas vom Haus erhält, auch nicht den gesetzlichen Teil. er wollte mir das Haus, da alle seine Geschwister mehr als ein Haus haben, schon für ein Schnäppchen, nämlich in höhe der restlichen Schulden, abluchsen. Muss ich etwas unternehmen,
wenn ja, was, um zu unterbinden, dass er etwas von meinem vor der Ehe erworbenen Haus und sonstigem Eigentum erhält, oder steht im sowieso nichts davon zu? Das Haus jetzt auf die erwachsenen Kinder zu übertragen ist schwierig, da es noch nicht vällig abbezahlt
ist und die Kinder zwiwsciiiiiiiiihen 23 und 33 lange studiert haben und allmählich eigene Familie haben oder gerade anfangen mit der Berufsausübung.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Im Fall einer Scheidung haben Sie, wenn Sie keinen Ehevertrag geschlossen haben, wenig zu befürchten.
Sie leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft nach § 1363 BGB mit der Folge dass Sie zwei getrennte Vermögensmassen haben.
Wenn Sie das Haus bereits in die Ehe eingebracht haben, dann fällt in den Zugewinn nur die Wertsteigerung die das Haus während der Ehe erfahren hat.
Umgekehrt verhält es sich bei Ihrem Mann genau so.
Bei der Frage der Erbschaft hat Ihr Mann nach §§ 1931,1371 BGB einen Anspruch auf den gesetzlichen Erbanteil in Höhe von 50% des Nachlasses.
Sie sollten diesbezüglich also ein Testament aufsetzen um Ihren Mann zu enterben.
Allerdings hat er dann noch einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von 25% des Nachlasses.
Diesen Pflichtteil können Sie nur dann vermeiden wenn Sie einen notariellen Pflichtteilsverzicht mit Ihrem Mann vereinbaren (umgekehrt bekommen Sie ja auch 25% seines gesamten Nachlasses) oder aber in dem Sie zu Lebzeiten Ihr Vermögen auf die Kinder übertragen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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