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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Folgende Frage gibt es: Im Rahmen einer laufenden Scheidung

Kundenfrage

Folgende Frage gibt es:
Im Rahmen einer laufenden Scheidung (Trennungsjahr) ergibt sich das Problem welchen Anspruch ich auf eine gemeinsame Immobiie habe.
Es läuft noch eine Hypothek darauf.
1. Im Kaufvertrag steht ein Passus "Bedingter Übereignungsanspruch":
Die Frau verpflichtet sich dem Mann gegenüber auf diesen das Eigentum an ihrem hälftigen Miteigentumsanteil an dem Haus unentgeltilich zu übertragen,
- wenn sie das Haus ohne Zustimmung des Ehemanns veräussert oder belastet oder
- wenn sie vor dem Mann sterben sollte oder
- wenn die Ehe der beiden geschieden wird.
Ist dieser Passus rechtsgültig und ist es korrekt dass der Mann in diesem Falle nur den bezahlten Anteil an der Hypothek hälftig an die Frau zahlen muss?
2. Wird die Immbobilie gemäss Verkehrswert, also dem üblichen Preis auf dem Markt als Grundlage für die Teilung genommen oder nur der abbezahlte Anteil an der Haushypothek?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:
Ich gehe aufgrund Ihrer Schilderung davon aus, dass zu einem unbekannten Zeitraum Miteigentum an einer Immobilie für die Ehefrau eingeräumt worden ist, allerdings verbunden mit einer Rückübertragungsklausel.
Die Rückübertragung kann demgemäß unter bestimmten Voraussetzungen gefordert werden.
Dies ist grundsätzlich zulässig.
Ob und in welcher Höhe bei Rückübereignung eine finanzielle Ausgleichung stattfindet, hängt zunächst vom Vertrag ab.
Andernfalls findet die Ausgleichung über den sogenannnten ehelichen Zugewinnausgleich statt.
Hierbei würde aber nicht die abgezahlte Hyptothek Zugewinn darstellen, sondern der Verkehrswert des Hauses am Ende der Ehe abzüglich ein etwaigen Restschuld bei der Bank.
Anders gestaltet sich die Rechtslage, wenn das Haus dem Ehemann bereits vor der Eheschließung gehörte oder dies durch Erbe, Schenkung oder vorweggenommene Erbfolge erworben hätte.
Dann stellt die Immobilie sogenanntes Anfangsvermögen dar und es wäre tatsächlich nur der Abzahlungsbetrag der Hypothek und eine etwaige Wertsteigerung der Immobilie während der Ehezeit dem Zugewinn zugänglich und damit einer hälftigen Ausgleichung.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie haben meine ersten Ausführungen gelesen.
Haben Sie hierzu Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?
Gern helfe ich weiter.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, schließen Sie die Beratung bitte noch mit einer Bewertung ab.
Vielen Dank.