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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wir, meine Freundin und ich, haben eine Frage zum Sorgerecht

Kundenfrage

Guten Abend,
Wir, meine Freundin und ich, haben eine Frage zu Thema Sorgerecht.
Zur aktuellen Lage:
Die kinder sind Zwillinge im Kindergartenalter. Wir wohnen seit fast einem Jahr in einem Haushalt zu viert. Der leibliche Vater verließ die Mutter vor circa 4 Jahren.
Nun äußert dieser den Wunsch nach gemeinsamen Sorgerecht, was aufgrund der Umstände alleine logistisch für uns eine unvorstellbar mühsame Situation darstellen würde, gemäß er bekäme alle Rechte zugesprochen. Allgemein hat er sich lange Zeit wenig um die Kinder gekümmert und erst, seitdem unsere Beziehung ernster wurde, angefangen sich mehr zu bemühen.
Dieser Schritt von ihm ist in unseren Augen eher in die Kategorie "Kontrolllust" einzuordnen. Den Kindern würde es wenn dann nur zum Nachteil sein - er darf sie von uns aus natürlich ohnehin regelmäßig sehen.
Welche Mittel hat nun meine Freundin als alleinerziehende bemühte Mutter, um in Zukunft nicht wegen jeder kleinen Unterschrift betteln zu müssen?
Danke.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.
Stimmt die Kindesmutter der Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht zu, müsste der Vater einen entsprechenden Antrag beim Familiengericht stellen. Hier wird in diesem Fall ein vereinfachtes Verfahren durchgeführt. Die Kindesmutter kann hier vortragen, aus welchen Gründen sie nicht die Errichtung der gemeinsamen elterlichen Sorge wünscht. Gründe können sein, keine Kommunikation der Eltern oder Interessenlosigkeit des Kindesvaters. Dies ist in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung. Sollte dieser Weg bestritten werden, rate ich die Hinzuziehung eines Fachanwaltes für Familienrechtes an.
Auf der anderen Seite muss ich aber auch ein bisschen relativieren. Die gemeinsame elterliche Sorge wird im Wesentlichen bei Angelegenheiten besonderer Bedeutung nur greifen. Dies ist z.B. die Schulwahl, der Wohnort der Kinder oder ärztliche Behandlungen, die keine Notbehandlung darstellen. Eine Informationspflicht der Kindesmutter gegenüber dem Vater besteht sowieso schon unabhängig von der gemeinsamen elterlichen Sorge.
Selbst wenn es zur gemeinsamen elterlichen Sorge kommen sollte, sind es also nicht die Dinge des täglichen Lebens, wo der Kindesvater mit entscheidungsbefugt ist, sondern die besonderen Angelegenheiten der Kinder.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
haben Sie Nachfragen oder benötigen Sie weitere Infoamtionen zu Ihrer Ausgangsfrage ?
Gern helfe ich weiter.

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