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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Lebensgefährtin hat sich auf Grund ihrer neuen Lebenspartnerin v

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Lebensgefährtin hat sich auf Grund ihrer neuen Lebenspartnerin vor knapp zwei einem Monat getrennt. Diese neue Lebensgefährtin kannte sie zum einen nur zwei Wochen, zum anderen haben sich beide in einer Psychiatrie kennengelernt... Meine Ex Freundin als Krankenschwester, die neue Lebensgefährtin als Patientin.
Wir haben einen gemeinsamen dreijährigen Sohn, der sich seit meinem freiwilligen Auszug aus der Wohnung bei der Mutter befindet. Zwischenzeitlich bekam ich schon Post von ihrer Anwältin mit der Aufforderung, nur noch bzgl. des Kindes mit meiner Ex Kontakt aufnehmen zu dürfen. Auch eine von ihr gefertigte Umgangsregelung wurde mir angeboten, bei der ich sämtlichen Dingen zustimmen sollte, ohne damit einverstanden zu sein. Ein Gespräch beim Jugend lehnt sie ab und weigert sich, eine außergerichtliche Einigung zu finden. Ferner teilte sie mir nun auch per Einschreiben mit, dass sie mit unserem Sohn ca 100 Kilometer weit weg zu ihrer neuen Lebensgefährtin ziehen möchte und bittet um Einverständnis.
Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, ich habe extra einen neuen Job mit flexiblen Arbeitszeiten um für den kleinen da zu sein, er trägt bereits meinen Nachnamen da wir eigentlich heiraten wollten und ist auch kirchlich getauft (Konfession wie meine)... Unser Sohn hat seinen Lebensmittekpunkt in unserer Heimatstadt: Kindergarten mit Ganztagsplatz, Sportlerin (Kinderturnen), eine Babysitterin, Kirche und Familie. Nun will meine Ex auf kurz oder lang mit ihm wegziehen.
Kann ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht für mich geltend machen, damit er in seinem Umfeld bleibt? Habe ich als Vater überhaupt die Chance meinen Sohn zu mir zu holen?
Derzeit findet von Seiten meiner Ex schon eine Art Entfremdung statt... Ich kann den kleinen nur sehen oder zu mir holen, wie es meiner Ex und ihrer Lebensgefährtin passt... Wer gibt ihr das recht, bestimmen zu dürfen? Letztlich habe ich mich die letzten zwei / zweieinhalb Jahre täglich gekümmert, ihn auch in die Kinderkrippe gebracht, war da als meine Ex Nachtschicht hatte, usw. Ich bspw arbeite auch nicht im Schichtdienst... Und die Gefahr besteht auch, dass sie ihren Job an den Nagel hängt, wenn sie wegziehen sollte...
Und abschließend sei noch erwähnt, dass ihre neue Lebensgefährtin immerfort krankgeschrieben ist und nicht arbeiten geht, jedoch über ein Haus verfügt, wo ich denke, dass sie nur jemanden gesucht hat, der sich bei der Bank mit eintragen lässt. Ferner ist diese Dame bereits frisch geschieden, da sie vorher genau das selbe Spiel abgezogen hat. Dem Mann Frau und Kind ausspannen, zu sich holen, mit ins Haus setzen und wenn es dann in die Brüche geht, stehen Frau und Kind vor dem nichts...
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Bei wem das Kind letztlich bleibt entscheidet sich nach verschiedenen Kriterien.
Ein wichtiges Kriterium ist eine Kontinuität in der Betreuung und die Bindungen, die ein Kind hat.
Die Betreuungsperson soll nämlich möglichst dieselbe bleiben.
. Wenn sie das Kind hauptsächlich betreut haben, dann haben Sie gute Chancen. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt ist, dass die Mutter Ihnen das Kind entfremdet. Diese fehlende BindungsToleranz ist ein Kriterium dafür, dass man ihnen die elterliche Sorge überträgt.
Ein weiteres Kriterium ist welche Bindungen und das Kind entwickelt hat.
Ich rate Ihnen also, einen Antrag auf Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge, hilfsweise des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf sich zu stellen.
Absolut wichtig dabei ist, dass sie sich schon vorher ganz genau überlegen wie sie das Kind betreuen. Es muss ein Betreuungs Konzept bereits stehen, so dass 24 Stunden am Tag das Kind betreut ist.
Das so ein Sorgerechtsverfahren eine Zeit lang dauert empfehle ich Ihnen ganz dringend parallel dazu eine einstweilige Anordnung auf Umgang geltend zu machen.
Eine einstweilige Anordnung ist ein Eilverfahren.
Denn wenn sie ihr Kind weiterhin nicht sehen dann wird es sich ihnen mehr und mehr entfremden so dass Sie auch bei einem Sorgerechtsverfahren keine so guten Chancen mehr haben.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchende, Sie haben sich inzwischen meine Antwort an gesehen, jedoch leider nicht reagiert. Haben Sie denn noch Fragen ?
Ich bitte höflich, diese zu stellen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank ***** ***** Verständnis.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich bitte höflichst um Mitteilung, was an meiner Antwort noch fehlt, um Sie zu einer positiven Bewertung zu bewegen

 

vielen Dank

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