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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, im Zuge meines Scheidungsverfahrens

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zuge meines Scheidungsverfahrens steht die Berechnung des Zugewinns noch aus. Mein Mann hat offiziell kein Vermögen, doch im Trennungsjahr habe ich erfahren, dass er ein Steuerhinterziehungsverfahren anhängig hat und dementsprechend auch reichlich Vermögen vorhanden ist. Dieses hat er mir immer verschwiegen, obwohl ich desöfteren den Verdacht hatte. Ich möchte hier nichts darüber sagen, woher das Geld stammt. Nun will er es beim Zugewinn nicht angeben. Verständlich. Er zögert es hinaus und in 4 Wochen ist der Scheidungstermin. Da ich aber keine Unterlagen sondern nur Vermutungen und Indizien habe, bzw. durch jemanden weiß, dass es ein Verfahren gegen ihn im großen Stil gab, weiß ich nicht, wie ich die Beweislast führen kann. Die einzige Möglichkeit wäre, wenn das Familiengericht beim Finanzamt und bei der Staatsanwaltschaft nachfragt. Können Sie mir eine Möglichkeit nennen, wie ich da verfahren kann? Vielen Dank ***** ***** !
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Ist denn schon ein Verfahren über den ZUgewinn ( Auskunftsstufe) bei Gericht anhämgig?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Nein, noch nicht. Aus irgendeinem Grund soll alles hinausgezögert werden. Am Dienstag habe ich einen Termin bei meinem Anwalt. Wollte mich aber vorher schlau machen, was evtl. möglich ist. Komischerweise hat auch das Finanzamt mich zu keinem Zeitpunkt befragt, obwohl wir Zusammenveranlagung hatten und dementsprechend die Steuererklärungen nicht korrekt waren.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn der Rechtsanwalt nicht 14 Tage vor dem Scheidungstermin den Schriftsatz auf Auskunft im Zugewinn Ausgleich einreicht bei Gericht dann haben Sie ein Problem. Dann bekommt er es nämlich nicht mehr in den Scheidungsverbund, was zur Folge hat, dass sie ein erhöhtes Kostenrisiko haben. Denn nur im Scheidungsverbund geht, dass egal wer gewinnt oder verliert alle Kosten gegeneinander aufgehoben werden.Bekommt er den Antrag nicht mehr in den Verbund so bedeutet das, dass sie ein volles Kostenrisiko Tragen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das mit der Steuerhinterziehung würde ich nur dann ansprechen, wenn sie zu dem Zeitpunkt nicht mehr getrennt veranlagt waren, oder wenn die Ermittlungen bereits laufen. Denn sie haften für eventuelle Steuerforderungen mit.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das mit der Steuerhinterziehung würde ich nur dann ansprechen, wenn sie zu dem Zeitpunkt nicht mehr getrennt veranlagt waren, oder wenn die Ermittlungen bereits laufen. Denn sie haften für eventuelle Steuerforderungen mit.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich Meine natürlich, wenn Sie zu diesem Zeitpunkt bereits getrennt veranlagt waren, nicht wenn sie gemeinsam veranlagt waren.denn wenn sie gemeinsam veranlagt sind dann haften Sie für Steuerhinterziehungen mit
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die ganze Sache scheint gelaufen zu sein. Er hat einen Deal gemacht, außerdem wusste ich ja nichts von den Konten.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
O. k., wenn sie sich sicher sind dass das Strafverfahren er schon vom Tisch ist dann würde ich es auch ansprechen.Nur läuft das Verfahren so, dass sie erst einmal vor Gericht einen Antrag auf Auskunft stellen als zweite Stufe dann einen Antrag auf eidesstattliche Versicherung ob diese Auskunft Antrag vollständig und richtig ist und in der dritten Stufe dann den Zugewinnausgleich beziffern
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Bei der Beweisführung kann ich nichts konkretes vorlegen, nur Indizien. Beweis wäre das Finanzamt und STA. Wird das Familiengericht das überprüfen, wenn ich darauf hinweise?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Ja, Sie müssen es möglichst konkret vortragen so dass wenn der Exmann es leugnet er sich dann etwas Prozessbetrugs strafbar macht
Gut wäre, wenn sie ein Aktenzeichen hätten Sie sollten dann auf jeden Fall beantragen, die Ermittlungsakte bei zu ziehen.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank für die gute Auskunft. Ich werde mich evtl. nochmal melden.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
sie können sich jederzeit melden, auch wenn sie bereits positiv bewertet haben, warum ich nunmehr höflich bitten würde vielen Dank