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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1377
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Meine Eltern haben sich im Jahre 2000 Scheiden lassen

Kundenfrage

meine Eltern haben sich im Jahre 2000 Scheiden lassen und haben einen Nachehevertrag beim Notar erstellt. In diesem Vertrag steht das das von meinem Vater Gekaufte Haus in dem Meine Mutter und ich bis vor einigen Jahren noch gewohnt haben in mein Erbe einfließt.

Nun ist mein Vater erneut Verheiratet und dessen Frau hat ihn dazu getrieben mich zu Enterben und das besagte Haus Verkauft.

Meine Frage nun,

habe ich rechtliche Möglichkeiten um diesen Verkauf anzufechten oder ein Anteil des Verkaufspreises zu erlangen ? Mein Vater lebt mit seiner Neuen Frau in vollen Zügen und Sie haut das Geld nur so raus, daher habe ich Angst das wenn es zum Erbfall kommt und ich diesen Vertrag auf den Tisch bringe nichts mehr da ist.

Mein Gedankengang war auch das das Geld des Hauses auf ein Treuhandkonto eingezahlt wird und im Todesfall ausgezahlt wird, ist soetwas möglich ?

Meine Mutter war sehr darauf bedacht das dieses Haus ( Ihr Elternhaus, das mein Vater ihren Eltern abkaufte) in meine Hände gelangt. Was nun nicht mehr möglich ist. Wie sehen meine Chancen aus ?

Danke ***** ***** Mit Freundlichen Grüßen

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

wie genau ist denn die Formulierung im Vertrag
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Tag,

im Vertrag steht wörtlich.

Ich Herr M. vermache hiermit zu Lasten meiner Erben erbvertraglich und damit bindend mit Frau M. unserem Sohn B.M., Geb xx.xx.xxxx, für den Fall meines Todes meinen im Grundbuch des Amtsgerichts Düsseldorf von Wersten Blatt 2515 verzeichneten Grundbesitz.

Herr M. ist zum Rücktritt des Vertrags berechtigt, wenn B.M. geisteskrank, oder drogensüchtig werden sollte. Das Vorliegen der Rücktrittsgründe soll gerichtlich nachprüfbar sein.

Herr M. versichert , nicht durch Erbvertrag oder gemeinsames Testament in der Verfügung über seinen Nachlass gebunden zu sein.

Der Erblasser wurde von dem Notar auf die Bedeutung und Auswirkung eines Erbvertrages hingewiesen, insbesondere darauf, dass die erbvertraglichen Bestimmungen einseitig weder aufgehoben noch abgeändert werden können und dass diese Bindung durch gegenstände beschränkt, Rücktrittsvorbehalt und andere individeuelle Klausuren gemindert werden könnte.

Ferner ist der Erblasser auf das Pflichtsteilrecht von Abkömmlingen, Ehegatten und Eltern hingewiesen.

Der andere Vertragsbeteiligte wurde vom Notar auf die Grenzen der Bindungswirkung des Erbvertrages hingewiesen, insbesondere darauf, dass der Vertrag durch Verfügungen des Erblassers zu Lebzeiten, durch die Gesetzlichen Rücktrittsrechte und die Anfechtungsmöglichkeiten beeinträchtig werden könnte.

Die Vertragsbeteiligten wünschen nicht, dass dieser Erbvertrag verschlossen und in besondere amtliche Verwahrung beim Amtsgericht gebracht wird. Er soll vielmehr bis zum Erbfall bei der Urkundensammlung des Notars aufbewart werden und den Beteiligten je eine beglaubigte Abschrift erteilt werden.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihren freundlichen Nachtrag.Er hat mit Ihrer Mutter einen Vertrag geschlossen, der ist bindend für beide Parteien. Allerdings darf er über sein Vermögen weiter frei verfügen,es also zB verkaufen. Es dar nur der Vertrag als solches nicht einseitig abgeändert werden.Nur dann , wenn er nicht bei klarem Verstand gewesen ist als er es verkauft hat oder wenn er es verschenkt hätte könnten Sie etwas unternehmen. Leider ist das Sprichwort Erst sterben macht erben Tut mir sehr leid für Sie . Da ich Ihre Frage beantwortet habe würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Konnte ich es Ihnen erklären
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
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