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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16354
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Frau und ich haben

Kundenfrage

meine Frau und ich haben gemeinsam beschlossen dass wir uns trennen möchten und uns ggf. dann auch Scheiden lassen! Bezüglich der Aufteilung unseres Vermögens, speziell dem gemeinsamen Haus sollte ich nun eine Auskunft haben. Zu Situation: Da wir keinen Ehevertrag haben gilt ja somit die Zugewinngemeinschaft?! Wir haben im Okt. 2004 standesamtlich geheiratet. Zum Zeitpunkt der Eheschließung habe ich ein Barvermögen von 63.000€ und meine Frau 6.000€ in die Ehe mitgebracht. Ende 2005 haben wir dann zusammen ein Haus für 190.000€ gekauft. Dieses Haus ist auf beide Ehepartner eingeschrieben. Für den Kauf dieses Hauses habe ich dann von meinen Eltern 80.000 € erhalten. Für diese 80.000€ haben wir meinen Eltern auch einen Darlehensvertrag ausgestellt und unterschrieben. In dem Vertrag haben wir die Klausel hinzugefügt dass wir bei Verkauf des Hauses den Darlehensbetrag zurückerstatten müssen. Des weiteren haben wir ein Darlehen über 70.000€ aufgenommen was zwischenzeitlich fast getilgt ist. Zur schnelleren Tilgung des Bankdarlehens habe ich von meiner Mutter regelmässig Einzelbeträge in Summe ca. 25.000€ erhalten. Nun meine Frage: Angenommen das Haus hat jetzt einen Wert von 280.000€. Und ich möchte es mit meiner Frau aufgrund der Scheidung korrekt aufteilen wie ist dann mit den Beträgen die ich(wir) im Jahr 2005 und danach von meinen Eltern erhalten haben zu verfahren? Werden diese Beträge meinem Vermögen bei beginn der Ehe (63.000€ + 80.000€ + 25.000€) hinzugerechnet? Oder muss ich mit meiner Frau diese Beträge bei Verkauf des Hauses teilen? Vielleicht können Sie mir ja anhand dieser Zahlen ein Berechnungsbeispiel zukommen lassen? Vielen Dank! Freundliche Grüße

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Eltern geerbt haben, oder geschenkt bekommen haben zum Anfangsvermögen gezählt, und zwar von dem Zeitpunkt an, als das Erbe oder die Schenkung erfolgte. Dieses Vermögen nimmt dann nur mit der Wertsteigerung, die es bis zum Ende der Ehezeit erfährt am Zugewinn Teil. Wenn die Immobilie zum Beispiel zum Zeitpunkt der Schenkung 100.000 € wert war, zum maßgeblichen Stichtag für das Endvermögen 105.000 € dann fallen lediglich diese 105.000 € in den ZugewinnWenn die Immobilie zum Beispiel zum Zeitpunkt der Schenkung 100.000 € wert war, zum maßgeblichen Stichtag für das Endvermögen 105.000 € dann fallen lediglich diese 5.000 € in den Zugewinn.Verkaufen Sie das Haus, so ist das unabhängig vom Zugewinnausgleich. Der Hausverkauf Stück jedem die Hälfte zu. Beim Zugewinn Ausgleich hingegen erfolgt ein Ausgleich. Dies deshalb, weil sie am Haus ja mit Eigentümer sind, dies unabhängig davon ob ein Zugewinnausgleich erfolgt oder nicht .
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für die Antwort,

wenn ich Sie richtig verstanden habe heißt das das wenn wir uns Trennen und das Haus verkauft wird jeder die Hälfte der Verkaufsbetrages bekommt. Egal was bei Eheschließung von beiden Partnern eingebracht wurde? Und auch die Beträge die ich von meinen Eltern erhalten habe werden beim Verkauf des Hauses nicht berücksichtigt?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ja , ganz genau . Denn der reine Verkauf löst ja nur das Miteiegbtum auf und hat mit dem Zugewinnausgleich, der einen Ausgleich für Wägehd der Ehe erworbenenes Vermögen bei Scheidung darstellt nichts zu tun.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Konnte ich es Ihnen erklären?

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