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Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 29
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Folgende Problematik:Kindesvater Person AKindesmutter

Kundenfrage

Folgende Problematik: Kindesvater Person A Kindesmutter Person B Kind Person C Person A und Person B sind seit Mitte des Jahres 2013 zusammen. Geboren wurde ein gemeinsames Kind vor drei Wochen. Die Vaterschaft wurde anerkannt, ebenfalls besitzen beide Personen das gemeinsame Sorgerecht. Der Familienname trägt das Kind Mütterlicherseits. Nun stehen beide Personen vor der Trennung. Person B will sich von Person A trennen. Die Frage zielt auf die Rechte von Person B ab. Leider ist die aktuelle Situation sehr vertrakt, da Person A und Person B einige Probleme haben die jedoch nichts mit dem Kind zu tun haben. Person A hat schon drei Kinder und wurde bisher von allen drei Frauen verarscht. ER sieht keines seiner Kinder. Person B will sich im guten trennen von Person A. Ist es eine wichtige Rolle das Person A das gemeinsame Sorgerecht hat? Person A möchte mit Person B eine Umgangsregelung ohne gerichtliche Festsetzung schriftlich vereinbaren. Was halten sie dem Alter von drei Wochen für angemessen, was auch später bei einer möglichen Anfechtung oder Überprüfung durch die GEGENSEITE bei einem Familiengericht standhält und nicht einseitig ist. Es kann sein, dass ich einige Nachfragen habe, daher nehmen sie sich bitte die Zeit und antworten sie nicht einfach nur standardisiert. Wäre es zudem sinnvoll wenn Person A zum Anwalt vor Ort geht um sich abzusichern und beraten zu lassen? Bitte auch auf die nächsten Jahre eingehen, nicht nur das erste Lebensjahr

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Bei einem Säugling und Kleinkindern haben Sie in der Regel als Standard einen wöchentlichen Umgang für die dauer von einigen Stunden.
Dies wird seitens der Rechtsprechung vielfach vertreten:
Hier einige Entscheidungen: BVerfG FamRZ 2007, 1078, 1079; FamRZ 2006, 1822, 1824; OLG Köln FamRZ 2010, 998; OLG Brandenburg FamRZ 2002, 414; OLG Celle FamRZ 1990, 1026, 1027; OLG Bamberg FamRZ 1984, 507, 508; OLG Stuttgart NJW 1981, 404; AG Kerpen FamRZ 2000, 50, 51).
Die Rechtsprechung geht davon aus, dass das Zeitempfinden eines Säuglings anders ist als bei uns Erwachsenen, so dass der "normale" Umgangsrythmus von 2 Wochen hier zu lang ist.
Eine heikle Frage ist ob über diese Stunden bereits bei einem Säugling ein längerer Umgang eventuell auch mit Übernachtung erfolgen kann.
Hier gibt es Entscheidungen die dies bejahen. Die Gerichte sehen sich dabei aber nicht nur die Beziehung des Vaters zum Kind, sondern auch die Beziehung der Eltern untereinander an.
Ist die Beziehung der Eltern untereinander konfliktträchtig so scheidet ein längerer Umgang mit Übernachtung aus.
Wenn Sie nun die nächsten Jahre ansprechen so kommt es ganz auf die Entwicklung des Umgangs mit dem Kind und das Verhältnis der Eltern zueinander an.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen den Umgang bereits im Vorschulalter auszudehnen auf einen 14tägigen Wochenendumgang.
Es gibt hier jedoch keine starren Regelungen sondern ausschlaggebend ist das Kindeswohl, also die Frage wie der Umgang bislang verlaufen ist, wie die Beziehung des Vaters zum Kind ist und wie das Verhältnis der Eltern untereinander ist.
Sinnvoll wäre es bei einer Trennung daher (gemeinsam) das Jugendamt aufzusuchen und eine gemeinsame Umgangsregelung zu erarbeiten. In der Regel ist das Jugendamt in diesem Stadium hilfreicher als der frühe Gang zum Anwalt.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Wir wollen nicht zum Jugendamt. Wir wollen dies untereinander ausarbeiten. Was genau empfehlen sie mir nun in eine Umgangsreglung einzufügen.

Das Kind 2x die Woche sehen zu je 4-5 Stunden? Bis zu welchem Alter? Feiertage auch solange? Wochenende alle 14 Tage extra Tag?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
wenn Sie und die Mutter die Regelung untereinander treffen können, dann um so besser. Zwingend müssen Sie nicht zum Jugendamt.
Es wäre für das Kind natürlich sehr gut wenn Sie es 2mal in der Woche sehen könnteen 4-5 Stunden sind auch in Ordnung.
Wichtig wäre es allerdings Konkrete Tage und eine feste Uhrzeit zu vereinbaren an der Sie das Kind abholen. Wichig wäre es auch zu vereinbaren, dass das Kind zu dieser Zeit auch abholbereit gehalten wird.
Wichtig wäre es auch eine Regelung zu treffen, wenn ein Umgang ausfällt (Nachholung).
Wenn Sie einen zusätzlichen Umgang an Feiertagen und alle 14 Tage vereinbaren, dann ist dies auch in Ordnung. Die Umgangszeit würde ich dabei bei den 4-5 Stunden belassen.
Die heikle Frage: Bis zu welchem Alter.
Das können Sie hier und jetzt nicht verbindlich regeln, da es darauf ankommt wie der Umgang sich entwickelt.
Wenn sich der Umgang gut entwickelt, wenn sich das Kind an den Umgang gewöhnt hat und nicht "fremdelt" wenn es beim Vater bleibt, dann kann durchaus auch mit 1-2 Jahren auch eine Übernachtung beim Vater in Betracht kommen (zum Beispiel am Samstag).
Ob und wie sich der Umgang entwickelt können Sie aber jetzt noch nicht voraussagen, so dass es auch schwierig ist eine Regelung für die nächsten Jahre zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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