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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Liebe Rechtanwälte, meine Mutter hat ein Prachtstück seit 45

Kundenfrage

Liebe Rechtanwälte, meine Mutter hat ein Prachtstück seit 45 Jahren. Die Pacht wurde regelmäßig gezahlt. Im dez 2013 verstarb der Pächter. Eine einzahlung ist somit nicht mehr möglich. Der Verpächer hinterlässt zwei Söhne. Bis heute haben wir keine information zur Zahlung der Pacht erhalten. Gern möchte ich ein Schriftstück aufsetzen um zu wissen an wenn muss die Pacht zukünftig gezählt werden? Wer ist erbberechtigt? Der Pachtbettag ist für uns sofort abrufbar. Wie muss das Schreiben verfasst werden? Ich würde mich freuen, wenn sie mir eine Grundlage so eines Schreibens zukommen lassen könnten um schnellst möglich den offenen Betrag begleichen zu können.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Wer erbberechtigt ist richtet sich danach ob ein Testament besteht oder nicht.
Liegt kein Testament vor, so sind die beiden Söhne gesetzliche Erben nach § 1924 BGB zu je 50%.
Die Söhne bilden dann eine Erbengemeinschaft und an diese Erbengemeinschaft müssen Sie dann zahlen.
Die beiden Söhne müssen (wenn sie Erben geworden sind) Ihnen allerdings die Erbenstellung in Nachweis bringen. Das kann einmal durch einen Erbschein geschehen oder durch ein notariell beurkundetes Testament.
Da Sie derzeit noch nicht wissen wer Erbe ist, wissen Sie auch nicht an wen Sie die Pacht zu zahlen haben.
Sie sollten daher die beiden Söhne anschreiben.
Das Schreiben kann wie folgt lauten:
"Sehr geehrte Herren,...
wie Sie wissen bin ich Pächter des Grundstücks... Den Pachtvertrag füge ich vorsorglich in Kopie bei.
Ich habe am ?? erfahren, dass die Verpächterin verstorben ist.
Da mit bislang noch kein Erbe bekannt ist und ich daher nicht weis an wen ich die Pacht schuldbefreiend zu überweisen haben, darf ich Sie höflich bitten mir innerhalb von 14 Tagen ab Briefdatum bekannt zu geben ob und zu welchen Teilen Sie Erben geworden sind.
Wenn Sie Erben der Pächterin geworden sind, dann darf ich Sie höflich bitten mir einmal Ihre Erbestellung durch einen Erbschein oder ein notarielles Testament oder einen Erbvertrag in Nachweis zu bringen.
Im Falle Ihrer Erbenstellung bitte ich Sie auch mir innerhalb der genannten Frist ein Bankverbindung mitzuteilen auf die ich die fällige Pacht überweisen kann.
Mit freundlichen Grüßen..."
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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