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Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 30
45451533
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Meine Frau und ich leben seit dem 15.2.15 in Trennung.Seit

Kundenfrage

Meine Frau und ich leben seit dem 15.2.15 in Trennung.Seit der Zeit wohne ich im Keller meiner Eltern ,meine Frau und Sohn (3 Jahre,KIKA) weiterhin oben bei meinen Eltern im Haus.ich zahle die Miete weiterhin.Sie verlangt jetzt noch Haushalts/-Lebensmittelgeld von mir 150€.obwohl ich in der Wohnung seit der Trennung nicht mehr wohne.Ist das zulässig?Ich arbeite Vollzeit, meine Frau 30 Stunden die Woche.Bin ich meiner Frau nach der Scheidung gegenüber noch Unterhaltspflichtig?Sie will plötzlich die Scheidung nicht mehr??wenn ich mich scheiden lassen würde, würde sie nicht mehr arbeiten gehen,bzw einen 400€Job annehmen ,und ich müsste dann noch mehr Unterhalt bezahlen.ist dieses möglich??Muss ich den Trennungszeitpunkt irgendwo eintagen lassen,oder reichen Zeugen?Ich habe den Verdacht, das sie den Trennungszeitpunkt hinaus zögern will, um solange wie möglich Unterhalt zu bekommen.Mein bereinigtes Nettoeinkommen liegt bei 2024€,ihres bei 950€, das Kindergeld bekommt sie.ich versuche mich gütig zu einigen zum Wohle unseres Sohnes. Die Trennung ging von meiner Frau aus.Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Auf Ihre Frage gehe ich unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung wie folgt ein:
1) Haushaltsgeld bzw. Lebensmittelgeld kann nach der Trennung nicht verlangt werden. Hierfür gibt es keine gesetzliche Grundlage. Allenfalls besteht ein Trennungsunterhaltsanspruch, wobei hier zu berücksichtigen wäre, dass Sie weiterhin die Miete für die Wohnung zahlen.
2) Ob nachehelich ein Unterhaltsanspruch besteht, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Insbesondere wenn die Ehefrau weiterhin das gemeinsame Kind betreut und daher nicht voll arbeiten kann, liegt ein Unterhaltstatbestand vor. Bis das gemeinsame Kind die Grundschule beendet hat, besteht nach allgemeiner Rechtsauffassung ein nachehelicher Unterhaltsanspruch.
3) Die Ehefrau darf aber nicht Ihre Arbeitszeit einfach reduzieren. Sie muss weiterhin die 30 Stunden arbeiten, wie bisher. Falls sie es dennoch tun sollte, würde dies keinen höheren Unterhaltsanspruch nach sich ziehen, sondern sie würde unterhaltsrechtlich so gestellt werden, als ob Sie weiterhin das Einkommen wie bisher beziehen würde.
4) Die Trennung muss nirgendwo angezeigt werden. Der Trennungszeitpunkt ist jedoch bei Einreichung der Scheidung nach Ablauf des Trennungsjahres dargelegt und ggf. nachgewiesen werden. Hierfür sind auch Zeugen geeignet.
5) Abschließend könnte es sinnvoll sein, wenn Sie sich vor Ort in anwaltliche Beratung begeben, damit Ihre Rechte gesichert und gewahrt werden können. Auch sollten etwaige Unterhaltsansprüche korrekt berechnet und einer Regelung/Vereinbarung zugeführt werden.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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