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Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 29
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Ich bin in Folgeehe seit August 20011 verheiratet, seit 2007

Kundenfrage

Ich bin in Folgeehe seit August 20011 verheiratet, seit 2007 mit dem Mann zusammen.
Er hat eine 1.Ehe mit 2 Söhnen, ist Ruhestandsbeamter (A 14) und etwa 1000.-€ seiner Pension gehen an seinen erste Frau. Er betont, dass seine 1. Ehe in jeder Hinsicht vorgehe (im Hinblick auf das Vererben von eiegentum, Grundbesitz... klar), es sei auch rechtlich so.
Abgesehen davon, dass es vielleicht nicht schlau war zu heiraten, habe ich finanziell eine Chance? icIh bin seit August arbeitssuchende Gymnasiallehrererin, auch geschieden mit erwachsenen Kindern und bat ihn um regeläßige Überweisung von 300.-€ um leben zu können. Da er svon Anfang an bei mir "Dritte", "Andere", "Liebhaber" vermutet, die über mich bestimmten ...und er mir immer und überall misstraut und selber masslos eifersüchtig ist, besteht eine beachtliche Schieflage. Diese Sichtweise hat keinerlei Realitätsbezug, wie er im Grunde auch weiss.
Stehe ich mit Trennung oder Scheidung besser da? Was kann ich "fordern"?
Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Die 1000 EUR die an die erste Frau gehen, werden diese bereits von der Bezügestelle abgezogen oder handelt es sich um eine Unterhaltszahlung?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ssehr geeherter Herr Schiessl,

dieser Betrag wirid vom Landesamt ffür Besoldung BW abgezogen und wurde wohl nach der Ehedauer berechnet. Nach Angaben meines Mannes reichte er die Scheidung vor dem 18. Geburtstag des jüngeren Sohnes ein, er wurde noch vom Familiengericht befragt. Mein Mann war darüber stinkesauer, denn es war eine junge Mitarbeiterin; Antrag auf Eheschediung 1994 (etwa), die Scheidung selber war dann gut zwei Jahre später.

Mit freundlichem Gruß

Cl. K.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
in diesem Falle handelt es sich um einen Versorgungsausgleich den Ihr Mann auf Dauer an seine Exfrau zu zahlen hat. Diese 1000 EUR Versorgungsausgleich sind leider vorab vom Einkommen Ihres Mannes abzuziehen.
Aus dem Verbleibenden Einkommen und dem Wohnvorteil (wenn Ihr Mann im eigenen Haus oder eigenen Wohnung lebt, haben Sie Anspruch auf Trennungsunterhalt.
Der Trennungsunterhalt bestimmt sich nach dem sogenannten Halbteilungsgrundsatz.
Das bedeutet: Es wird ein Familieneinkommen gebildet: Alle Einkünfte Ihres Mannes und Ihre Einkünfte werden zusammengezählt und die Summe wird durch 2 geteilt.
Von diesem Ergebnis wird dann Ihr eigenes Einkommen abgezogen. Das so gefundene Ergebnis ist dann Ihr Unterhaltsanspruch.
Wenn Sie seit 2011 verheiratet sind, d***** *****egt eine relativ kurze Ehe vor.
Das bedeutet, Sie werden den Trennungsunterhalt für die Dauer des Trennungsjahres erhalten. Nach Ablauf dieses Jahres wird die Unterhaltspflicht enden.
Wenn Ihr Mann während der Ehe noch im Dienst war erhalten Sie die Hälfte der während dieser Dienstzeit erworbenen Versorgungsanwartschaften.
Wenn Ihr Mann während Ihrer Ehe Vermögen hinzugewonnen hat (ausnahme durch Schenkung oder Erbe) dann erhalten Sie die Hälfte dieses Vermögenszuwachses.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ssehr geehrter Herr Schießl?

Weitergehende Ansprüche z.B. die private KV bezahlen wie bei der 1. Frau gemacht, habe ich nicht?

Muss er mich jetzt unterstützen? Kann er ganz freiwillig entscheiden, ob ja oder nein, wenn ich ihm bitte, mir 300.€ Unterstützung zu zahlen? Ich erhalte z.. Zt. Arbeitslosengeld. Dann könnte ich vorerst das damals ehegemeinsame Reihenhaus halten, das ich nach der Scheidung ersteigert habe. Mein Mann will natürlich, dass ich das Haus verkaufen muss, ihm ist dieser soziale Mittelpunkkt aus meiner 1. Ehe ein Greuel.

vielenDank

cl. K.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
einen gesonderten Anspruch auf Zahlung der PKV haben Sie leider nicht. Die Krankenversicherung müssen Sie aus Ihrem Einkommen bestreiten. Die Versicherung vermindert aber Ihr Einkommen und erhöht somit den Unterhalt.
Er muss Ihnen zwingend den Trennungsunterhalt zahlen. Darauf haben Sie einen klagbaren Anspruch.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

letzte Frage dazu:

Daa ich Jg. 56 bin, habe ich z.B. wegen drohender weiterer Arbeitslosigkeit (Alter) Anspruch auf irgendeine Härtefallregelung?

Das war die letzte frage, bitte umantwort, danach erfolgt die positive Bewertunb und Zahlung.

vielen Dank

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Nachfrage.
Leider haben Sie hier keinen Anspruch auf eine Härtefallregelung.
Die Rechtsprechung ist seit der Unterhaltsrechtsreform hier leider sehr strikt.
Krankheit und Alter und sogar eine extrem lange Ehedauer sind nach Ansicht der Rechtsprechung keine Gründe um von dem Grundsatz der Befristung des Unterhalts abzuweichen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie noch Fragen?
Wenn nein dann würde ich mich über die zugesagte Bewertung sehr freuen!
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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