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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26451
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Frage, ich habe dass alleinige Sorgerecht, der Kindsvater

Kundenfrage

Meine Frage, ich habe dass alleinige Sorgerecht, der Kindsvater hat 1x wöchentlich für 4 Std. Umgang. Mein Kind möchte nicht mit ( weint, schreit und hält sich bei fest), dass Jugendamt meint, dieses Verhalten sei völlig normal . Ich muss sie mitgeben. Jetzt d.h. ab Januar möchte er sie das ganze Wochenende 14tägig haben. Sie ist nach einem Umgang sehr verändert im Verhalten, d.h. sehr weinerlich, möchte nur getragen werden . Ich bin gegen ein Umgangswochenende, da sie von iher sozialen Entwicklung nicht soweit ist, sie die Umstellung, dass ich 30Std. arbeite und sie in den Kindergarten geht seit September zu verarbeiten hat.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Das ein Kind vor einem Umgang weint und schreit und sich an Ihnen festhält ist nicht normal.
Darf ich Sie fragen: Haben Sie denn schon Ihren Hausarzt oder gar einen Kinderpsychologen in dieser Sache auifgesucht?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Nein habe ich noch nicht. Ich möchte den Umgang für ein halbes Jahr aussetzen, da die Kommunikation zwischen mir und dem Kindesvater sehr schlecht ist. Wie wären da meine Chancen. Die sog. Übergabe läuft so ab, dass abgesprochen ist, dass keine Diskussionen vor dem Kind stattfindet, er hält sich nicht daran.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
Grundsätzlich dient der Umgang ja ausschließlich dem Kindeswohl. Das bedeutet der Vater hat zwar grundsätzlich ein Recht auf Umgang, allerdings nur insoweit als dass er dem Kind dadurch keinen Schaden zufügt.
So wie sich Ihre Tochter derzeit gibt ist der Umgang derzeit für das Kind nicht förderlich so wie er derzeit stattfindet.
Die Ansicht des Jugendamts "das sei normal" halte ich hier in keiner Weise für hilfreich.
Meiner Ansicht nach sollten Sie mit Ihrem Kind einen Kinderpsychologen aufsuchen und mit ihm das Problem besprechen und eine Lösung erarbeiten.
Ob dieser es für förderlich hält den Umgang ganz auszusetzen kann ich so nicht beurteilen.
Denkbar wäre es aber in jedem Falle den Umgang jetzt nicht so wie der Vater es wünscht auszuweiten, sondern den Umgang nach den Vorgaben und Empfehlungen des Psychologen zu gestalten.
Diese Empfehlung wird auch dann vor Gericht so halten, weil das Familiengericht sich in einem solchen Fall an die Aussage eines Sachverständigen halten wird.
Ein völliges Aussetzen des Umgangs für ein 1/2 Jahr wird vor Gericht nur in extremen Ausnahmefällen gehalten (Beispiel: Mißbrauchsverdacht) Wahrscheinlicher dagegen kann ein Umgang sein, der für einige Stunden in Ihrer Begleitung stattgindet, sein.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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