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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16752
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Mein Sohn geboren 13.04.1996, lebt seit einiger Zeit bei seinem

Kundenfrage

Mein Sohn geboren 13.04.1996, lebt seit einiger Zeit bei seinem Vater.
Nachdem er nach Abbruch des Gymnasiums mit einem extern absolvierten qualifizierten Hauptschul-Abschluß die Schule verlassen hat, begann er eine Lehre als Maler/Anstreicher
in Bad Tölz. Wegen Unregelmäßigkeiten im Betrieb wurde vor Beendigung der Lehre gekündigt und mit einer kurzen Pause bei der er die zuständige Berufsschule weiterhin besuchte, konnte er sich erfolgreich bei einem Malermeister in Münsing bewerben, der ihn sozusagen nahtlos übernommen hat. Nach Ablauf weiterer Monate und dem begonnenen 2. Ausbildungsjahr wurde ihm durch weiteres Fehlverhalten im neuen Betrieb die weitere Ausbildung verweigert, worauf ein sogenannter Aufhebungsvertrag der von beiden Seiten unterschrieben wurde erstellt wurde. Dies war im Dezember des Jahres 2013 - zum 01.10.2014 hat mein Sohn weder eine Anstellung übernommen noch eine Bewerbung zur Weiterführung seiner Malerlehre in Angriff genommen. Heute bekomme ich Post von ihm, in der er mir mitteilt er habe jetzt eine Schule in Solingen (
er wohnt mittlerweile im Hause seines Vaters in Solingen) begonnen. Diese Schule dauert zwei Jahre und vermittelt ihm die Ausbildung als staatlich geprüften Masseur und medizinischem Bademeister. Diese Schule firmiert mit Präha Bildungszentrum Lehrinstitut für Massage. Er möchte jetzt von mir die Hälfte der Kosten dieser Schule in Höhe von insgesamt 295,00 monatlich bis voraussichtlich 30.09.2016 und die Hälfte aller Aufwendungen die mit dem Besuch dieser Schule zusammen hängen. Die Schule befindet sich in Düsseldorf und allein die Anfahrtkosten betragen wohl mtl. 75,50 Euro mit dem Young Ticket Plus. Des weiteren lässt er gerade prüfen? In welcher Höhe ich ihm gegenüber noch Unterhaltspflichtig bin. Aus meiner Ehe sind insgesamt drei Kinder hervor gegangen, für die anderen Beiden bezahle ich freiwilligen Unterhalt,
meiner Tochter 50,-- Euro das sie im zweiten Lehrjahr als Schreinerin schon gut verdient, sie wohnt mittlerweile mit 20. Jahren in einer eigenen Wohnung und meinem 22. jährigen Sohn sämtliche Lebenserhaltungskosten, da er im Moment ohne Anstellung ist und bei mir wohnt. Er bekommt keine Arbeitslosenunterstützung da er sein Angestelltenverhältnis selbständig aus persönlichen Gründen gekündigt hat.
Sein Vater unterstützt ihn nicht, das hat mein ältester Sohn abgelehnt da hier ein massives Zerwürfnis beider einen völligen Abbruch sämtlicher Gesprächs- und Kontaktkanäle zur Folge hatte.
Meine Frage lautet: bin ich in dieser Situation verpflichtet nun auch noch die Kosten für diese private Bildungseinrichtung zu übernehmen und für Unterhalt für meinen jüngsten Sohn zu leisten, oder muss hier der Vater nachdem er ursächlich an diesem verkorksten Start in den Berufsweg meines Sohnes beteiligt war selbst entscheiden inwieweit er sich hier einbringt und welchen Ausbildungsweg er mit unterstützt. Bisher übernimmt er selbständig sämtliche Aufwendungen für unserern jüngsten Sohn allein. Nachdem ich aber auch immer nur nach finaler Entscheidung zum zahlen irgendwelcher Summen aufgefordert werde, möchte ich wissen, ob ich überhaupt noch zahlen muss. Mir werden die Belastungen einfach zu hoch, da ich ja selbst auch noch gerne leben würde.
Der Verdienst beider Elternteile müsste doch im Falle einer Zahlungsverpflichtung ebenfalls geprüft werden nehme ich an. Mein geschiedener Mann verdient wohl durch seine selbständige Masseurtätigkeit eine ganze Menge mehr als ich. Er hat zwar nach zwei gescheiterten Ehen im Moment drei minderjährige Kinder mit zu versorgen, wovon aber nur zwei bei ihm leben.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Ab Volljährigkeit haften beide Elternteile auf Unterhalt.
Es ist daher das Einkommen jeweils Beider zu prüfen.
Können Sie dazu nähere Angaben machen?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Leider bin ich nicht in der Lage über die Einkommensverhältnisse meines Mannes eine Aussage zu treffen. Mir ist nur bekannt dass er als selbständiger Masseur arbeitet und in Solingen ein größeres Einfamilienhaus mit integrierter Praxis also insgesamt 5-6 Massageliegen bewohnt. Ich bin Bundesbeamte bei der Telekom und verdiene als A 7 Bundesbeamte ca. 1900 Euro netto.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der volljährige Sohn hat einen eigenen Unterhaltsanspruch gegen den Vater und muss diesen auch geltend machen.

Er sollte zunächst nach § 1605 BGB Auskunft fordern, sodass der Vater erstmal sein Einkommen offen legen muss.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Da es sich bei meiner Frage ausschließlich um den jüngsten Sohn handelt und dieser im Moment wie ich schon erwähnt voll umfänglich trotz Volljährigkeit vom Vater finanziert wird, möchte ich nur wissen, ob ich überhaupt noch rechtlich gesehen zur Unterhaltspflicht heranstehe?

Er hat ja bereits seine Schulpflicht erfüllt und mehrere Ausbildungsversuche sind durch Disziplinmangel gescheitert. Bin ich verpflichtet mich an den Kosten dieser wie mir scheint privaten Schule

mit dem nun wieder in Frage gestellten Ausbildungsziel zu beteiligen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ok, verstehe.

Dem volljährigen Kind wird zugestanden, bis zum Abschluss einer ersten Ausbildung noch Unterhalt zu beanspruchen.

Wird die Ausbildung grundlos und gar mehrfach abgebrochen, erlischt die Unterhaltsverpflichtung der Eltern.

Im vorliegenden Fall kann man daher sich darauf berufen, dass der Sohn seine Obliegenheiten verletzt hat und daher keinen Unterhaltsanspruch mehr hat.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Mein Sohn schreibt mir heute wörtlich ich soll mich Hälftig an den Schulkosten sowie den Aufwendungen die zum Unterricht benötigt werden beteiligen und die Summen auf das Konto meines ehemaligen Mannes überweisen, darüber hinaus würde er gerade eine Unterhaltspflicht (zusätzlich also) meinerseits ihm gegenüber prüfen lassen.

Ich möchte jetzt wissen ob ich die Aufwendungen für diese bereits begonnenen Schulmonate (ab 01.10.2014) rückwirkend zahlen muss oder mich rechtlich auf der sicheren Seite befinde wenn ich dies erst mal dankend ablehne.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie können dankend ablehnen.

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