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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 15725
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Rechtslage: Mein

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgende Rechtslage:
Mein geschiedener Mann wohnt noch im gemeinsamen Haus. Ich habe damals rd. 40.000 € Eigenkapital in die Ehe gebracht, er nichts.
Das Geld floss nachweislich und unstreitig komplett in die Finanzierung des Hauses.
Im Rahmen eines Unterhaltsverfahrens nach Scheidung wurde folgendes vor Gericht protokolliert (die eigentliche Unterhaltssache wurde mit einer "Vereinbarung" abgeschlossen, die dort im Anschluss protokolliert ist. Die nachstehenden, für mich jetzt relevanten Zeilen stehen getrennt davon über dieser "Vereinbarung"):
"Die Parteien sind sich einig:
Es wird ein Expose für das Haus erstellt durch die Antragstellerin (ich).
Ein Exemplar wird dem Antragsgegner unmittelbar übersandt.
Die Beteiligten werden sich VORHER über einen Mindesverkaufspreis einigen.
Beide Beteiligten versuchen dann binnen 6 Monaten, das Haus im freihändigen Verkauf im Internet zu verkaufen.
Nach Ablauf von 6 Monaten und Nichtverkauf wird eine (schon benannte) Maklerin eingeschaltet.
Beide Beteiligten werden dort den Maklervertrag unterschreiben."
---
Mein Exmann verweigert jedes Treffen, um den Mindestverkaufspreis zu vereinbaren.
Statt einer Antwort auf meine Terminvorschläge kam jetzt ein Brief seines Anwalts, in dem er mir "einen Freifahrtschein zum Verkauf gibt.", aber weiterhin ablehnt, mit mir gemeinsam den Mindestverkaufspreis festzusetzen.
Nach Ablauf der 6 Monate (das Protokoll ist von Ende 09.14) wird mir angedroht, dass mein Exmann das Haus (auch ohne den Versuch des freien Verkaufs) sofort im Alleingang einem Makler anbietet.
Meine Fragen hierzu:
1. Hat diese gerichtliche Protokollierung eine Rechtsverbindlichkeit?
2. Bin ich jetzt gezwungen, zu verkaufen, oder kann ich ohne rechtliche Folgen meine Einwilligung zum Verkauf zurückziehen?
Ein Maklerverkauf hat für mich zwangsläufig zur Folge, dass mein eingebrachtes Vermögen "weg" ist. Wir waren mitten im Umbau, als die Trennung kam.
Das Haus wirft als halbe Baustelle keinen großen Gewinn ab.
Kommt die Maklergebühr hinzu, gehe ich komplett leer aus.
Das Geld ist meine einzige Altersvorsorge.
Als langjährige Hausfrau lebe ich sonst im Alter an der Armutsgrenze.
Ich würde daher gerne ca. 1 Jahr warten, bis wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Darf ich höflich fragen
Haben Sie denn einen Ehevertrag ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Nein.

Wir sind beide als Eigentümer des Hauses eingetragen, ansonsten gilt die ges. Zugewinngemeinschaft.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Danke ***** ***** Nachtrag.
Die Vereinbarung hat keinen vollstreckbaren Inhalt, dh anders als der Unterhalt ist sie nicht mit staatlicher Hilfe durch einen Gerichtsvollzieher erzwingbar.
Es handelt sich nur um bloße Erklärungen.
Es kann also niemand gezwungen werden, sich daran zu halten.
Sie können die Einwilligung zum Verkauf zurückziehen.
Aber
Ich rare Ihnen davon dringend ab.
Denn dann kann der Mann die Teilungsversteigerung beantragen .
Die wirft weit weniger ab, als wenn man versucht , das Haus auf dem freien Markt zu verkaufen.
Die kann er jederzeit einleiten , ohne Grund.
Was das eingebrachte Geld betriftt gilt , dass sich dieses ja in einer Wertsteigerung des Hauses wiederfindet, so dass Sie nach der Scheidung daran teilhaben .
Man kann auch an ein Verfahren auf Zugewinnausgleich denken
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Bitte stellen Sie Ihre Nachfragen mit" DEM EXPERTEN ANTWORTEN" Bitte NICHT auf " habe Rückfragen" klicken.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank ***** ***** Verständnis.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Kann ich dem Anwalt somit antworten, dass die Protollierung keinen vollstreckbaren Inhalt hat und ich mich daher vorerst vom Verkauf zurück ziehe?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Ja das können Sie .
Aber wie gesagt droht Ihnen die Teilungsversteigerung
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Die Teilungsversteigerung ist aufgrund der hohen eingetragenen Belastungen faktisch unmöglich.

Wenn der vorgegebene Mindestpreis erreicht würde, wäre das für mich sogar ein Glücksfall !!

Es wird sich zu diesem Preis aber nie ein Käufer finden.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Vielen Dank ***** ***** klärenden Nachtrag.
In der Tat hindert das die Teilungsversteigerung.
Lehnen Sie ganz einfach die Zustimmung zum Verkauf ab.
Begründen Sie das damit, dass die Vereinbarung nicht eingehalten wurde, Einigung über den Mindstepreis.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Kann der Anwalt meines Exmannes dennoch versuchen, vor dem Familiengericht auf die sofortige Ausführung dieser Vereinbarung zu klagen?

Im Protokoll ist KEINE Frist gesetzt, zu der der Verkauf zu beginnen hat. Ich habe den dortigen Text wörtlich angeschrieben.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Nein, das ist nicht möglich.
Es werden ja durch Ihren Ex Mann die Voraussetzungen schon nicht erfüllt .
Zudem ist , wie Sie richtig sehen, keine Frist gesetzt,
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank ***** ***** Verständnis.

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