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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16871
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Hallo. Ich habe ein Anliegen zwecks Unterhalt. Und zwar habe

Kundenfrage

Hallo. Ich habe ein Anliegen zwecks Unterhalt.
Und zwar habe ich einen unehelichen 7 Jährigen Sohn der nicht bei mir lebt und für den ich Unterhalt zahle. Jetzt geht es darum das meine ex vor vier Jahren beim Jugendamt angegeben hat das ich ein Nettoeinkommen von ca. 1500 Euro monatlich verdiene. Das war zu diesen Zeitpunkt auch korrekt und es wurde daraufhin ein mindestsatz von aktuell 275 Euro festgelegt. Nur verdiene ich seit fast 3 Jahren bei meinem neuen Arbeitgeber aktuell nur noch zwischen 955 und 1155 Euro netto.
Ich habe mit ihr daraufhin eine Abmachung getroffen das ich ihr nur 100 - 150 Euro im Monat gebe. Ich habe sie auch oft genug gebeten das sie bitte beim Jugendamt einen Antrag stellt das mein Nettoeinkommen neu berechnet wird da laut Jugendamt nur sie das beantragen kann. Sie kommt dessen aber nicht nach da sie weis das sie dann erheblich weniger Unterhalt für unser Kind bekommt und sie jetzt auch rechtliche Schritte gegen mich einleiten will zwecks der Rückstände von 100 150 Euro auf 275 Euro.
Da sie mein Nettoeinkommen nicht neu berechnen lassen will und auf die 275 Euro monatlich besteht, hat das Jugendamt mir geraten einen Anwalt einzuschalten.
Also was kann ich bitte tun?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Solange die Kindsmutter der Herabsetzung zustimmt und den geringeren Betrag akzeptiert, ist das ok.
Besser wäre es aber, wenn man dies zu Beweiszwecken schriftlich hat.
Anzuraten ist hier aber, dass man anwaltlich die Frau auffordert, der Herabsetzung schriftlich zuzustimmen und insoweit zu erklären, dass sie nicht vollstrecken wird.
Macht sie das nicht so kann man gerichtlich einen Abänderungsantrag stellen.
Dann wird das Gericht den bestehenden Unterhaltstitel abändern und der aktuellen Lage anpassen.
Ein Änderungsgrund ist auch gegeben, da sich Ihr Einkommen geändert hat.

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