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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine uneheliche Tochter . Ich habe das halbe

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine uneheliche Tochter . Ich habe das halbe Sorgerecht mit dem halben aufenthaltsbestimmungsrecht. Auch habe ich ein umgangsrecht alle 2 Wochen von Freitag 10 Uhr bis Sonntag 17 Uhr. Meine Tochter ist 2 Jahre alt. Ich musste mir das alles gerichtlich erstreiten , da die Mutter sich in allem weigert und nicht mit sich reden lässt . In dem Beschluss des umgsbngsrechtes steht drin , das ich bei einer mit mir befreundeten familie übernachten muss mit meiner Tochter und das ich mit meiner Tochter Sachsen nicht verlassen darf. Ich wohne 400 km weit weg in Bayern und darf meine Tochter nicht mit dorthin nehmen. Ich weiß bis heute nicht , warum ich das so akzeptiert habe, wie sie es wollte in Abstimmung mit ihrem Anwalt. Wahrscheinlich aus Verzweiflung . Sie darf währenddessen überall mit meiner Tochter hinfahren , ohne mich zu informieren . Ich möchte , das jetzt meine Frau , sie hat mir verziehen, mit mir nach Sachsen kommt zu den umgangsterminen. Wir würden in einem Hotel übernschten , denn bei der Familie ist nicht noch Platz für 1 Person mehr. Die sind schon 5 Personen und alles sehr beengt. Auch am Tag würden meine Frau und ich und meine Tochter etwas in Sachsen unternehmen. Meine Frage: was kann passieren, falls raus kommt und die Mutter meiner Tochter erfährt , das meine Frau dabei war und am Tag zu meiner Tochter Kontakt hatte und wir auch nicht bei der Familie übernachtet haben , sondern in einem Hotel . Laut Gerichtsbeschluss darf ich das ja nicht. Kann ich Probleme wegen meinem umgangsrecht , meinem halben Sorgerecht bekommen. Da es sicher ist, das die Mutter meiner Tochter ihre Anwältin einschaltet , falls das rauskommt, denn sie ist sehr dagegen , das meine Frau (ausgebildete Erzieherin) Umgang und Kontakt zu der kleinen hat.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 2 Jahren.
Werter Fragesteller,
zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:
Zunächst einmal haben Sie hier nichts zu befürchten. Dennoch sollten Sie die Umstände nicht der Kindesmutter verheimlichen, sondern ganz offen sie darüber in Kenntnis setzen.
Es ist ganz normal, dass Ihre Ehefrau auch Kontakt zu Ihrer Tochter haben wird. Das kann die Kindesmutter nicht verhindern.
Auch dauerhaft kann man Ihnen nicht vorgeben, mit dem Kind bei der befreundeten Familie zu wohnen.
Diese Regelung bedarf dann, sollte die Kindesmutter sich mit den neuen Modalitäten nicht einverstanden erklären, einen gerichtlichen Neuregelung.
Verständlich ist, dass Sie erst einmal mit Ihrer kleinen Tochter für das Umgangswochenende nicht jedes Mal nach Bayern fahren. Das wäre ja auch für Ihre Tochter sehr anstrengend, wenn sie 1.600 km jedes Mal fahren müsste.
Wenn die Kindesmutter den Umgang verweigert, wenn Sie in einem Hotel wohnen müssten Sie beim Familiengericht ein Vermittlungsverfahren einleiten und dann einen neuen Beschluss herbeiführen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gerne bin ich bei weiteren Fragen für Sie da.
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