So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17085
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, der Vater meiner Tochter

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Vater meiner Tochter hat sich bereits in der Schwangerschaft von mir getrennt. Wir haben uns trotzdem für das gemeinsame Sorgerecht entschieden, was wir beide für die beste Variante für unsere Tochter halten. Im großen und ganzen funktioniert das auch recht gut, allerdings ist die Stimmung zwischen uns Erwachsenen schwankend. Unsere Tochter wohnt bei mir, ihr Vater kommt sie 3 - 4 Mal die Woche von morgens bis abends besuchen. Grundsätzlich möchte ich nach wie vor, dass meine Tochter guten und regelmäßigen Kontakt mir ihrem Vater hat. Dieser stellt sich allerdings vor, dass wir nach der Stillzeit ein 50 - 50 Betreuungsmodell umsetzen. Ich halte das für nicht gut für unsere Tochter, permanent hin- und hergereicht zu werden. Ich stelle mir dies momentan eher so vor, dass sie nach wie vor ihre regelmäßigen "Papatage" hat, an welchen sie jedoch morgens bei mir startet und abends auch wieder zu Bett geht. Ihr Vater kann sie gern zur Kita bringen und abholen und den Nachmittag mit ihr verbringen, aber ich möchte, dass sie einen festen Bezugspunkt hat. Da jedes 2. Wochenende auch klassisch ihm "gehört", könnte sie an den Wochenenden auch bei ihm schlafen. Meine Frage nun: Kann ich meine Vorstellung notfalls durchsetzen, oder muss ich bei gemeinsamen Sorgerecht der 50- 50-Regelung zustimmen?
Mit freundlichen Grüßen,
K. S.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Das Sorgerecht ist das eine und der Umgang das andere.
Das Wechselmodell, also die 50-50 Betreuung ist gesetzlich nicht vorgehen und daher auch nicht durchsetzbar.
Er kann dies zwar fordern, das Gericht kann es aber nicht anordnen.
Sie müssen auch nicht zustimmen.
Unterbreiten Sie Ihren Vorschlag mit dem großzügigen Umgang, das ist völlig ausreichend.