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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag Herr Rösemeier! Ich habe eine Frage bezüglich Unterhaltsanspruch.

Kundenfrage

Guten Tag Herr Rösemeier!
Ich habe eine Frage bezüglich Unterhaltsanspruch. Ich bin am 24.5.2014 aus dem Haus meines Mannes ausgezogen. Unsere beiden Kinder, 15 und 18, bleiben bei meinem Mann. Ich bin in einer neuen Beziehung und wohne mit meinem neuen Lebenspartner zusammen. Ich bin im öffentlichen Dienst beschäftigt und arbeite in einer Grundschule im Sekretariat mit 10 Std. Arbeitszeit in der Woche.
Mein Mann sagt, ich müsste mehr arbeiten gehen. Meine Arbeitszeit richtet sich allerdings nach den Schülerzahlen, deswegen kann ich in der Schule nur 10 Std. wöchentlich dort arbeiten. Zur Info, ich bin 25 Jahre im öffentlichen Dienst und seit 2004 an der besagten Grundschule.
Das Kindergeld habe ich bisher erhalten, ab dem 1.7. bekommt dieses mein Mann.
Mein Mann ist mit 2 Firmen selbstständig, einmal ein Autohaus und ein landw. Lohnunternehmen. Das Autohaus hat er von seiner Mutter überschrieben bekommen, das Lohnunternehmen hat er von seinem Vater abgekauft. Desweiteren besitzt er Eigentum, also ein Haus, welches er ebenfalls von seinem Vater abgekauft hat. Ich bin in keiner Form irgendwo eingetragen, also Grundbuch oder in den Firmen. Ich habe ein eigenes Konto und mein Mann seine Geschäftskonten und ein Privatkonto, über welche ich aber nicht verfügen kann. Weiterhin für Sie interessant, wir haben keinen Ehevertrag.
Meine Frage an Sie, Herr Rösemeier, besteht in irgendeiner Form für mich ein Anspruch auf Unterhalt? Meine email: *****@******.***
Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Auch wenn Sie bereits mit einem neuen Partner zusammenleben, haben Sie dennoch erst einmal einen Unterhaltsanspruch gegenüber Ihrem Ehemann.

Dieser Unterhaltsanspruch besteht aber rechtlich erst ab dem Monat, in dem Sie Ihrem Ehemann nachweislich, d.h. schriftlich auffordern, Auskunft über sein Einkommen zu erteilen, damit eine Unterhaltsberechnung vorgenommen werden kann. Hierneben ist Ihr Mann in diesem Schreiben, welches vorzugsweise per Einschreiben verschickt werden sollte, aufzufordern, dann ab Juni 2014 für Sie den noch zu berechnenden Trennungsunterhalt zu bezahlen.

Der Trennungsunterhaltsanspruch besteht in jedem Fall.

Da Sie in einer neuen Partnerschaft leben, ist Ihnen dann unter Umständen, nämlich dann, wenn Ihr neuer Partner über eigenes Einkommen verfügt, ein fiktiver Betrag für ersparte Aufwendungen Ihrem Einkommen hinzuzurechnen. Dieser beläuft sich auf etwa 300 bis 400 € monatlich und mindert damit Ihren Unterhaltsanspruch.

Aufgrund der von Ihnen beschriebenen Verhältnisse ist dann aber immer noch davon auszugehen, dass Sie einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Ehemann inne haben werden.

Richtig ist, dass Sie gegenüber den Kindern die sog. gesteigerte Erwerbsobliegenheit trifft. Da Sie hier aber bereits seit 10 Jahren in dieser Form tätig sind, müssen Sie nur nachweisen, dass Sie Ihren Dienstherren ersucht haben, aufgrund der Unterhaltsverpflichtung gegenüber Ihren Kindern Ihnen einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, mit dem Sie ein höheres Gehalt erzielen können. Insoweit sollten Sie an Ihren Arbeitgeber herantreten und um Aufstockung bitten. Dies sollten Sie nachweislich vornehmen, um sich hier freistellen zu können.

Wenn sich ein Trennungsunterhaltsanspruch gegenüber Ihrem Ehemann ergibt, müssten Sie dann Ihr Einkommen und den Trennungsunterhalt für den Kindesunterhalt einsetzen. Alternativ können aber auch die Kindesunterhaltsbeträge direkt vom Einkommen Ihres Ehemannes in Abzug gebracht werden und erst hiernach dann der Ihnen zustehende Trennungsunterhalt ermittelt werden.

Hierneben ist in Ihrem Fall der Zugewinnausgleich dann im Rahmen der Scheidung zu klären.

Ich empfehle Ihnen daher, zeitnah einen Fachanwalt für Familienrecht vor Ort zu beauftragen, damit alle Ansprüche für Sie gesichert und durchgesetzt werden können.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Wenn Sie weitere Fragen haben, bin ich gerne für Sie da. Über eine abschließende positive Bewertung für meine Beratung bedanke ich mich. Nutzen Sie hierfür bitte die lachenden Smileys. Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weitere Fragen oder Klärungsbedarf? Gerne bin ich für Sie da
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch weitere Fragen oder Klärungsbedarf?

Gerne bin ich für Sie da

Falls nicht würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

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Vielen Dank
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Vielen Dank

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