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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26202
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe in einem Eilverfahren bei unserem zuständigen Amtsgericht

Kundenfrage

Ich habe in einem Eilverfahren bei unserem zuständigen Amtsgericht einen Beschluss für den arbeitslosen Kindsvater mit einem wöchentlichen 5 Stunden Umgangsrecht erhalten. Jedoch bin ich mit dem Beschluss nicht einverstanden und möchte nun gerne wissen, was ich als berufstätige Kindsmutter gegen diesen Beschluss unternehmen kann.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Hat es denn in diesem Verfahren schon eine mündliche Verhandlung gegeben?







Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Ja eine mündliche Verhandlung hat es gegeben. In dieser wurde mir mit dem Kindsvater sogar eine Elterntherapie von der Richterin angeraten. Außerdem wurde mir gedroht von Gericht, mir ggf. das Sorgerecht abzugeben, weil ich nicht kompromissbereit sei.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung

Gemäß § 58 FamFG unterliegt diese Entscheidung der Beschwerde.

Die Beschwerde ist befristet (§ 58,63 II Nr. 1 FamFG). Die Frist beträgt zwei Wochen. Die Beschwerde ist an das Gericht der ersten Instanz (Amtsgericht) zu richten. Das Gericht der ersten Instanz kann nach Maßgabe der Vorschriften §§ 48, 166, FamFG, § 1696 BGB seine eigene Entscheidung abändern. Wenn eine Abäünderung verweigert wird, dann muss die Beschwerde an das Rechtsmittelgericht (OLG) zur Entscheidung abgegeben werden.

Diese Beschwerde nach § 58 FamFG eröffnet eine zweite Tatsachen- und Rechtsinstanz.

Sie hat jedoch keine aufschiebende Wirkung.

Das bedeutet, wollen Sie die sofortige Vollziehung des Beschlusses dieser Richterin während der Rechtsmittelinstanz verhindern, so muss ein Antrag gemäß § 64 FamFG beim Rechtsmittelgericht (OLG) gestellt werden, die Vollziehung der Anordnung auszusetzen.

Sie müssen also beim OLG einmal beantragen, den Beschluss der Amtsrichterin aufzuheben und zusätzlich einen Antrag stellen, die Vollziehung des Beschlusses auszusetzen.

Der Antrag kann lauten:

"lege ich gegen den Beschluss des Familiengerichts vom ?? AZ.: ??
Beschwerde
ein, mit dem Antrag, den Beschluss vom ?? aufzuheben.
Gleichzeitig wird beantragt – im Wege der einstweiligen Anordnung –, die Vollziehung des Beschlusses bis zur Entscheidung über das Rechtsmittel auszusetzen."




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort.


Bei Gericht wurde mir gesagt, dass bei einer weiteren Verhandlung ein Gutachten erstellt wird. Jedoch ist meine Tochter erst 8 Monate alt und ich weiß nicht, wie dieses Gutachten im Allgemeinen aussieht. Wissen Sie hierüber noch irgendwas genaueres?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ja, solche Gutachten kommen im Umgangsverfahren regelmäßig vor. Der Gutachter soll herausfinden ob der Umgang oder das Unterlassen des Umgangs für das Kind schädlich ist oder nicht.

Der Gutachter wird dabei (8 Monate) vor allem das häusliche Umfeld der beiden Eltern untersuchen aber auch wie die Eltern im Alltag mit dem Kind umgehen (spielen),

Der Gutachter wird dann eine Empfehlung aussprechen, ob und in welcher Weise der Umgang statt finden soll.

Der Empfehlung folgen die Gerichte im Allgemeinen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wird der Gutachter vom Gericht bestimmt? Kann das Verfahren mit dem Gutachter bei dem zuständigen Amtsgericht durchgeführt werden oder finden solche Verfahren nur beim OLG statt?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ja, der Gutachter wird ausschließlich vom Gericht bestimmt.

Wenn Sie Beschwerde einlegen, dann wird das Verfahren mit dem Gutachter nicht mehr vom Amtsgericht sondern vom Oberlandesgericht durchgeführt werden.

Das Amtsgericht hat dies bislang offensichtlich in Ihrem Falle versäumt. Das Rechtsmittelgericht muss diesen Fehler nun beheben.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Entschuldigen Sie, dass ich als noch nachfragen muss, aber ich bin mir ziemlich unsicher und will alles richtig machen für meine Tochter.


Also muss ich nicht darauf bestehen, dass ein Gutachter einberaumt wird, weil dies automatisch gemacht wird? Kommt ein Gutachter dann unangekündigt vorbei oder meldet dieser sich vorher an um sich die Lebensumstände anzuschauen?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ja kein Problem!

Grundsätzlich müsste das Gericht das Gutachten von Amts wegen in Auftrag geben, da in Kindschaftssachen der Amtsermittlungsgrundsatz gilt.

Das Gericht muss daher in der Tat unaufgefordert ein Gutachten in Auftrag geben.

Unangekündigt kommt ein Gutachter nicht vorbei. Er meldet sich bei Ihnen rechtzeitig an.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen!




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Haben Sie noch weitere Fragen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

schade dass Sie mich nicht bewerten.

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