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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16837
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo! Ich habe eine Frage zum Unterhalt nach Trennung/Scheidung. Zuerst

Kundenfrage

Hallo!

Ich habe eine Frage zum Unterhalt nach Trennung/Scheidung.
Zuerst mal die Grunddaten:

- Gemeinsame Eigentumswohnung, beide Ehepartner im Grundbuch zu 50% eingetragen.
- Ich (Ehemann) bin ausgezogen, Ehefrau bleibt mit Kindern (4 & 6 Jahre) in der Wohnung.
- Monatliche Belastungen belaufen sich auf 450,-€, die nach Vereinbarung weiter von beiden Seiten gezahlt zu 50% werden (Wohnung soll nach Ablauf der derzeitigen Zinsbindung verkauft werden, Erlös wird 50/50 geteilt), meine Summe ist nach Vereinbarung im Ehegattenunterhalt enthalten.

Nettoeinkommen Mann: 2550,-€
Nettoeinkommen Frau: 350,-€

Ergibt an Unterhalt für Frau und Kinder:
Ehefrau: 653€
1. Kind: 327€
2. Kind: 273€

Wie KÖNNTEN hier jetzt Wohnvorteil oder Nutzungsentschädigung geltend gemacht werden?
Wohnung 80qm, örtlicher Mietpreis ca. 5,50€/qm
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Der Wohnvorteil nach Trennung / Scheidung ist jeweils unterschiedlich.

Auch die Abziehbarkeit der Kreditbelastung.



Wie Sie sicher wissen, ist der Wohnvorteil so etwas wie Einkommen, dan man sich ja in dieser Höhe Miete spart.


ist der Scheidungsantrag noch nicht zugestellt, so nimmt man einen geringeren Wert , den Wert einer angemessenen Wohnung.

Ist der Scheidungsantrag schon zugstellt nimmt man die objektive Marktmiete.


Wird Unterhalt bezahlt berücksichtigt man das meitfreie Wohnen beim Unterhalt , indem man dem in der Wohnung verbliebenen Ehegattten den gesamten Wohnwert als Einkommen zuschlägt, vermindert natürlich um die aufgewendeten Zins und Tilgungsleistungen ( beim nachehelichen Unterhalt nur um die Zinsleistung)


Wird kein Unterhalt bezahlt gibt es eine Nutzungsentschädigung in Höhe der halben objektiven Marktmiete verringert um die geleisteten Zins und Tilgungsleistungen.



Nutzungsentgelt und Berücksichtigung als Wohnvorteil schließen sich gegenseitig aus





Bei Wohnvorteil


Zuschlagung des Wohnvorteils zum Einkommen der Ehefrau
abzüglich Zinsen und Tilgung


Beim Ehegatten

Abzug von Zins und Tilgung beim Einkommen



Ich hoffe, ich konnnte Ihnen weiterhelfen


Bitte fragen Sie gerne nach



wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Danke XXXXX XXXXXür diese Antwort!


 


habe ich das richtig verstanden, das also folgende Nettoeinkommen angesetzt werden könnten:


 


Ehemann: 2550€ minus 225€ (Hälfte vom Kredit) = 2250€


Ehefrau: 350€ plus 440€ (Wohnvorteil) minus 225€ (Hälfte vom Kredit) = 565€


 


Dann müsste ich als Ehemann aber tatsächlich noch die 225€ überweisen, zusätzlich zum Unterhalt? Da ich aber diese 225€ nicht beim Unterhalt einspare, fahre ich mit der derzeitigen Verinbarung besser?


 


Gruß

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender


Ehemann Einkommen minus Hälfte vom Kredit


aus diesem verringerten Einkommen wird dann der Ehegattenunterhalt errechnet, so dass die Ehefrau hier mitzahlt


Ehefrau Einkommen lus Wohnvorteil minus Hälfte vom Kredeit


Ergo


2.550 minus 5 %
minus Kindesunterhalt
minus 10 %
minus
225



plus


350 minus 5 %
minus 10 %
plus 225
plus 440


Summe geteilt durch 2


Von der einen Hälfte bereinigtes Einkommen der Ehefrau wie oben dargestellt abziehen



Rest ist Unterhalt