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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16350
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Liebe Anwälte, ich habe folgendes Problem mit dem Unterhalt

Kundenfrage

Liebe Anwälte,

ich habe folgendes Problem mit dem Unterhalt für meine fast 16 Jahre alte Tochter.

Ich bin von der Kindsmutter seit 3 Jahren getrennt.
Vor einigen Wochen haben wir die Scheidung mit einer Notarurkunde vorbereitet und alle Fragen außer dem Kindesunterhalt geklärt.
Zuständiges Jugendamt ist Hamburg.

Mir gehören mehrere Wohnungen und außerdem bin ich selbstständig.
Meine Einnahmen gehen fast ausschließlich für den Kreditdienst drauf.
Möglichkeiten für eine Tilgungsreduzierung sehe ich nicht.
Meine Tochter hat bis zum letzten Monat bei meiner Exfrau für 450 € monatlich gearbeitet und außerdem bezieht meine Exfrau ein jährliches Einkommen von etwa 90.000 € und ca. 30 - 40.000 € durch verdeckte Gewinnausschüttung über fingierte Lohnzahlungen an Freunde und ihren anderen Sohn.

Was kann ich tun, um nicht finanziell ruiniert zu werden?
In wieweit muss ich dem Jugendamt auf einfaches Anschreiben zuarbeiten?
Habe ich ein Recht im Gegenzug die gesamten Einkünfte der Mutter genau so offen gelegt zu bekommen, wie ich sie darlegen soll?
Muss ich notfalls Klage erhaben oder bei zuständigen Finanzamt Anzeige erstatten?

Sie sehen es sind etliche Facetten vorhanden.

Ich wäre für eine sachdienliche Antwort dankbar.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Es gibt im Familienrecht eine Vorschrift, dass wenn der betreuende Elternteil mehr als dreimal so viel verdient wie der Barunterhaltspflichtige Elternteil der betreunde Elternteil den Barunterhalt zu übernehmen hat.

Sie tragen einfach vor, dass die Mutter das dreifache verdient. und sie muss dann Belege über Ihr Einkommen vorlegen, um dies zu entkräften.

Zudem haben Sie hier einen Anspruch aus 242 BGB auf Auskunft wenn die Einkommensverhältnisse so extrem unterschiedlich sind.

Sie müssen dem Jugendamt Auskunft geben, dazu sind Sie verpflichtet, denn diese Auskunft schulden Sie nach dem Gesetz Ihren Kind.

Gleichzeitig aber empfehle ich auf die enorme Einkommensdifferenz hinzuweisen.

Anzeige beim Finanzamt kann wegen Ihrer jahrelangen Zusammenveranlagung nach hinten losgehen, Weil Sie mithaften wenn etwas nicht stimmt

Man muss Sie auf Unterhalt in Anspruch nehmen und Sie wenden dann ein, dass die Mutter so viel verdient, also Sie klagen nicht.



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen

Bitte fragen Sie gerne nach


wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung

danke
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht


vielen Dank

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