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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16346
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Freundin hat in Italien geheiratet, beide sind ital.

Kundenfrage

Meine Freundin hat in Italien geheiratet, beide sind ital. Staatsbürger aber leben seit zwei Jahren in Deutschland mit der 5 jährigen Tochter.
Sie ist komplett alleine in dieser Stadt, möchte die Scheidung einreichen und 420 km wegziehen zu mir nach Köln.
Würde es schaden wenn es rauskame das wir eine gleichgeschtliche Liebe führen? Ich meine wegen der Tochter wegen dem ABR-da er den ganzen tag arbeitet wird er sich querstellen seine Tochter so weit weg ziehen zu lassen. Was können wir tun? Sie will die Scheidung einreichen aber wohin mit ihrer Tochter bis die Frage geklärt ist? Wird das Kind befragt, -er hebt auch die hand gegen die kleine. Ohrfeigen damit sie isst....
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich ist es so, dass bei gemeinsamer elterlicher Sorge nicht ein Elternteil ohne Zustimung des anderen Elternteils so weit wegzeuhen kann, da hier ja das Elternrecht in erheblichem Masse betroffen ist und der Umgang erschwert wird.

Ich würde empfehlen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen.

Wenn die Mutter das Kind seit jeher betreut und versorgt hat sprechen für sie gewichtige Argumente.

Das sind die Bindungen des Kindes.

Die entstehen zwischen dem ersten und zweitem Lebensjahr.

Zudem ist auch noch wichtig, dass die Betreuungsperson möglichst die gleiche ist.ä

Das alles spricht für die Mutter.

Die Ohrfeige spricht massiv gegegegn den Vater.

Das 5 Jahre alte Kind wird wahrscheinlich befragt, da es sich ja selbst äussern kann.


Das mit der neuen Partnerschaft würde ich empfehlen nur dann zu erwähnen, wenn es keinen anderen Grund gibt, nach Köln zu ziehen.

Manche Gerichte sind hier doch leider noch etwas konservativ eingestellt und es würde zu unnötigen Weiterungen führen.

Wichtig ist, dass in Köln schon eine Perspektive besteht, Wohnung und Arbeit und dass der Umgang mit dem Vater gesichert ist.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

bitte fragen Sie gerne nach
wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung



danke

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