So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26222
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Was ist der Unterschied zwischen einer Geschäftsgebühr und

Kundenfrage

Was ist der Unterschied zwischen einer Geschäftsgebühr und einer Einigungsgebühr des Anwaltes? Es handelt sich um einen in sich geschlossenen Vorgang - beginnend mit anwaltlicher Tätigkeit (außergerichtlich) zum Trennungsunterhalt bis hin zu lediglich beratender Tätigkeit mir gegenüber im Zusammenhang mit der Scheidungsfolgenvereinbarung, die im Notariat ausgearbeitet und zwischen meinem nunmehr geschiedenen Mann und mir abgesprochen wurde. Ist es korrekt, dass mein Anwalt sowohl eine Geschäftsgebühr über den "Streitwert" der Scheidungsfolgenvereinbarung wie auch eine Einigungsgebühr über den gleichen Streitwert berechnen kann?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine Geschäftsgebühr fällt an, wenn der Anwalt in einer Angelegenheit außergerichtlich tätig wird.

Wenn also wie in Ihrem Falle der Anwalt den Trennungsunterhalt geltend gemacht oder abgewehrt hat.

Eine Einigungsgebühr verdient der Anwalt dann, wenn er an einer Einigung der Beteiligten mitwirkt (Nr. 1000 RVG-VV). Voraussetzung ist der Abschluss eines gegenseitigen Vertrages, durch den der Streit oder die Ungewissheit über ein Rechtsverhältnis durch Nachgeben beseitigt wird.

An diesem Vertrag muss der Anwalt in irgend einer Form mitgewirkt haben.

Die Tätigkeit des Anwalts muss also in irgend einer Form zur Einigung beigetragen haben.

Wenn also der Anwalt bei den Gesprächen zwischen Ihnen und Ihrem Mann beteiligt war oder aber den Vertrag mit gestaltet hat, so kann er eine Einigungsgebühr abrechnen.

Haben Sie den Anwalt aber nur zum Zwecke der Beratung hinzugezogen (Die Beratung beschränkt sich begrifflich auf den Informationsaustausch zwischen Anwalt und Auftraggeber).

So kann eine Einigungsgebühr nicht berechnet werden.

Der Anwalt kann dann nur eine Beratungsgebühr nach § 34 RVG (190 EUR zuzüglich Mehrwertsteuer) verlangen, es sei denn es wurde eine besondere Gebührenvereinbarung mit Ihnen getroffen.




Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Ähnliche Fragen in der Kategorie Familienrecht