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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16576
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich habe mich kürzlich getrennt.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich habe mich kürzlich getrennt. (Nicht verheiratet). Unser gemeinsames Kind (6 Jahre) lebt bei der Mutter. Sie verlangt natürlich Unterhalt für das Kind. Ich bin auch gerne bereit zu zahlen.
Nun möchte ich wissen wenn das Jugendamt den Unterhalt berechnet, wird mein Nebeneinkommen voll mit einberechnet??
Haupteinkommen: ca. 1200€ Netto
Nebeneinkommen: auf Stundenbasis, jeden Monat unterschiedlich. Selten mehr als 200€

mit freundlichn Grüßen
Klaus Brandner
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen sind ALLE Einkünfte, die Sie als Unterhaltsverpflichteter haben.

Leider ist der Unterhalt für minderjähige Kinder nach deutschem Recht sehr sehr streng.

Man muss alles tun, um den Mindestunterhalt zu bezahlen , jede Arbeit annehmen sogar eine Nebentätigkeit.

Der Mindestunterhalt würde dem Kind auf jeden Fall zugesprochen von einem Gericht egal was Sie sonst noch an Kleidung etc bezahlen.



Daher würde ich Ihnen raten, die sonstigen Zahlungen wegzulassen und nur den Unterhalt zu zahlen.



Der von Ihnen zu bezahlende Mindestunterhalt beträgt laut Düsseldorfer Tabelle 272 Euro.


Davon ist der Ihnen zustehende Kindergeldanteil bereits abgezogen.




Ich bedauere sehr, Ihnen keine angenehmere Auskunft geben zu können


Bitte seien Sie mir deswegen nicht böse.


Gerne beantworte ich Ihre Nachfragen ( NICHT auf habe RÜCKFRAGEN dazu klicken )

wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um positive Bewertung

Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke für Ihre schnelle Antwort.


Aber die 1000 Euro Selbstbehalt bleiben mir doch hoffentlich. Schließlich habe ich ja auch Kosten.


 


mit freundlichen Grüßen

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Ja klar, die bleiben Ihnen.

Sie müssen aber Ihr gesamtes Gehalt nehmen , eines jahres, das dann durch 12 teilen.

Das ist dann Ihr monatliches Durchschnittsnetto.

Davon ziehen Sie dann 5 % ab.

Das ergibt dann Ihr unterhaltsrechtlich relevantes Einkommen.

Danach bemisst sich dann der Unterhalt.




Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Danke, eine letzte Frage. Sie bekommt zur Zeit Hartz 4. Also wird Ihr ein berechneter Unterhalt vom Hartz 4 Satz abgezogen, weil er als Einkommen gerechnet wird. Also wäre es doch sinnvoller wenn wir uns privat einigen würden.


Oder liege ich das falsch.


Danke für Ihr Hilfe, sie haben mir sehr geholfen.


Schönen Abend noch.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


dass Job Center wird ihr wahrscheinlich nahelegen, den gesetzlichen Unterhalt für das Kind geltend zu machen.

Auch wenn Sie sich privat einigen, müssen Zuwendungen für das Kind auf jeden Fall von ihr angegeben werden, denn sonst kommen Sie beide in wirkliche Schwierigkeiten


Zudem kann man auf Kindesunterhalt vom Gesetz her nicht verzichten


Der Unterhalt könnte also in der gesetzlichen Höhe jederzeit nachgefordert werden

also lieber nicht privat einigen, das kann teuer werden





Danke , dass Sie hierhergekommen aind


alles Gute

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