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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26198
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe beim Amtsgericht eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe beim Amtsgericht eine Bescheinigung zur Zahlung meiner Unterhaltszahlungen festlegen lassen. In dieser sind die Beiträge geregelt und dokumentiert. Monatlich zähle ich 224€ und auch diese Summe soll laut einer Unterhaltstabelle erhöht worden sein. Jetzt möchte die Mutter meines Kindes die Zahlung, insofern ich diese nicht freiwillig, zahle beim Gericht durch eine Pfändung einfordern. Sind rückwirkende Unterhaltszahlungen noch rechtens? Und muss ich mit einer ständigen Änderung der Unterhaltszahlungen leben? Warum habe ich dann beim Amtsgericht die Beiträge aufgeführt? Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

darf ich Sie höflich fragen:

Wie sieht denn der Text des Unterhaltstitels genau aus?

Können Sie den Wortlaut bitte wiedergeben?


mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe lediglich das Schreiben vom Amtsgericht vor mir. Eine Beurkundung oder ein nachträgliches Schreiben habe ich nicht bekommen. Beim Amtsgericht habe ich ein " Antrag von Feststellung von Unterhalt" unterschrieben. Dort wurde im vereinfachten Verfahren die Unterhaltszahlungen festgestellt. Dort wurde ich ab dem 21.04.09 zu Unterhaltszahlungen aufgefordert. Dort wurden in diesem Antrag Beiträge festgelegt. Ich dachte diese sind fest und nach Alter gestaffelt.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

leider ist dies nicht so.

Fast 99% aller Unterhaltsentscheidungen die das Familiengericht trifft legt die sogenannte Düsseldorfer Tabelle bei der Unterhaltshöhe zugrunde.

Diese Düsseldorfer Tabelle ändert sich alle 2 Jahre.

Im Normalfall werden die Unterhaltsbeträge in der Düsseldorfer Tabelle bei jeder Änderung auch angehoben.

Sie müssen daher mit folgenden Änderungen leben, auch wenn sich dieser Unterhaltstitel selbst nicht ändern sollte:

Alle 2 Jahre Anpassung der Beitragshöhe

und

Anhebung des Zahlbetrages wenn das Kind in eine höhere Altersgruppe kommt.


Wenn aber sich nur Ihr Einkommen (nach oben) verändert, so hat dies auf den Titel keine Wirkung.

Im Falle der Einkommensänderung müsste der Titel durch einen Antrag abgeändert werden.

Wenn also nun die Kindsmutter rückwirkend mehr Unterhalt begehrt, weil eine neue Düsseldorfer Tabelle gilt oder weil das Kind in eine höhere Altersstufe gerutscht ist, so ist die Kindsmutter im Recht.

Wenn aber die Kindsmutter nur deshalb mehr Unterhalt begehrt weil Sie mehr verdienen, dann kann dies nur mit Wirkung für die Zukunft verlangt werden nicht aber für die Vergangenheit.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Fragen Sie gerne!

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