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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Unsere 23-jährige Studentin ist schwanger,Ihr Wohnraum ist

Kundenfrage

Unsere 23-jährige Studentin ist schwanger,Ihr Wohnraum ist mit Kind zu klein.Muss der Kindsvater sich an Kosten durch sein Kind beteidigen? Unsere Tochter erhält kein Bafög .Mein geschiedener Mann und ich finanzieren die Tochter.Müsen wir auch für die Mehrkosten des Enkels aufkommen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Zunächst einmal hat Ihre Tochter Anspruch auf Elterngeld, wenn Sie in Elternzeit geht. Da Ihre Tochter sich im Studium befindet, ist dies ein Festbetrag von 300 €.

Wenn Ihre Tochter aufgrund der Geburt des Kindes das Studium unterbricht, so hat Sie auch erstrangig Anspruch auf Unterhalt gegenüber dem Kindesvater. Der Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter ist in § 1615 l BGB geregelt. Der Unterhaltsbedarf Ihrer Tochter beträgt hier 800 €, wobei der Kindesvater hier einen Einkommensfreibetrag von 1.100 € hat und zuvor der Unterhalt für das Enkelkind berechnet werden muss.

In jedem Fall ist der Kindesvater verpflichtet, für sein Kind Unterhalt zu bezahlen. Dieser Unterhaltsanspruch richtet sich nach der Höhe des Einkommens des Kindesvaters und der Düsseldorfer Tabelle.

Die aktuelle Düsseldorfer Tabelle finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_tabelle/Tabelle-2013/Duesseldorfer-Tabelle-Stand-01_01_2013.pdf

Ihre Tochter selbst hat Anspruch auf Unterhalt für die ersten 3 Lebensjahre des Enkelkindes.

Sie als Eltern sind bei einer Unterbrechung des Studiums nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet. Ihre Tochter erhält dann den Kindesunterhalt für den Enkel zzgl. Kindergeld für den Enkel, Elterngeld in Höhe von 300 € und ggf. Unterhalt vom Kindesvater. Sollte das Einkommen dann nicht ausreichend sein, müsste sie ergänzend ALG II in Anspruch nehmen.

Hierneben hat sich der Kindesvater auch an der Erstausstattung des Kindes finanziell zu beteiligen.

Ihre Tochter kann sowohl den Kindesunterhalt als auch den Unterhalt der nichtehelichen Kindesmutter kostenfrei über das Jugendamt berechnen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Zunächst einmal hat Ihre Tochter Anspruch auf Elterngeld, wenn Sie in Elternzeit geht. Da Ihre Tochter sich im Studium befindet, ist dies ein Festbetrag von 300 €.

Wenn Ihre Tochter aufgrund der Geburt des Kindes das Studium unterbricht, so hat Sie auch erstrangig Anspruch auf Unterhalt gegenüber dem Kindesvater. Der Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter ist in § 1615 l BGB geregelt. Der Unterhaltsbedarf Ihrer Tochter beträgt hier 800 €, wobei der Kindesvater hier einen Einkommensfreibetrag von 1.100 € hat und zuvor der Unterhalt für das Enkelkind berechnet werden muss.

In jedem Fall ist der Kindesvater verpflichtet, für sein Kind Unterhalt zu bezahlen. Dieser Unterhaltsanspruch richtet sich nach der Höhe des Einkommens des Kindesvaters und der Düsseldorfer Tabelle.

Die aktuelle Düsseldorfer Tabelle finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_tabelle/Tabelle-2013/Duesseldorfer-Tabelle-Stand-01_01_2013.pdf

Ihre Tochter selbst hat Anspruch auf Unterhalt für die ersten 3 Lebensjahre des Enkelkindes.

Sie als Eltern sind bei einer Unterbrechung des Studiums nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet. Ihre Tochter erhält dann den Kindesunterhalt für den Enkel zzgl. Kindergeld für den Enkel, Elterngeld in Höhe von 300 € und ggf. Unterhalt vom Kindesvater. Sollte das Einkommen dann nicht ausreichend sein, müsste sie ergänzend ALG II in Anspruch nehmen.

Hierneben hat sich der Kindesvater auch an der Erstausstattung des Kindes finanziell zu beteiligen.

Ihre Tochter kann sowohl den Kindesunterhalt als auch den Unterhalt der nichtehelichen Kindesmutter kostenfrei über das Jugendamt berechnen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen. Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung. Über eine positive Bewertung für meine Antwort würde ich mich sehr freuen.

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