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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16754
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Guten Abend. Folgende Situation: Es wurde ein Ehevertrag geschlossen.

Kundenfrage

Guten Abend. Folgende Situation: Es wurde ein Ehevertrag geschlossen. Die Ehefrau stammt aus Indien. Beim Vertragsschluss beim Notar war diese anwesend. Sie hat den Vertrag von Deutsch in die indische Sprache übersetzt. Die indische Übersetzung hat sie auf jeder Rückseite mit Ihrer Unterschrift und dem Übersetzerstempel versehen, und dort bestätigt, dass die Übersetzung richtig und vollständig aus dem deutschen Original erstellt wurde. Den deutschen Ursprungstext hat sie jedoch auf den Rückseiten mit Ihrer Unterschrift und dem Stempel versehen. Der deutsche Ursprungstext wurde mit der indischen Übersetzung zusammen getackert. Sowohl die Ehefrau als auch der Ehemann haben vor der Beurkundung eine Ausfertigung bekommen. Die Übersetzerin sollte, so stand es auch im Vertragstext, eine Ausfertigung für den Notar mitbringen. Diese hat sie beim Termin vergessen. Darauf hat der Ehemann Ihr seine Ausfertigung zur Verfügung gestellt, und sie diese dem Notar übergeben, damit er eine Ausfertigung hat. Der Notar hat den Vertragstext für die entgültige Beurkundung dementsprechend auch abgeändert, dass er ein Exemplar von den Beteiligten erhalten hat. Nun stellt sich folgende Frage: Hätte auch der deutsche Ursprungstext von der Übersetzerin auf jeder Rückseite mit Stempel und Unterschrift versehen werden müssen? Später könnte ein gegenerischer Anwalt versuchen, den Vertrag anzufechten, da der Ehemann den deutschen Text hätte manipulieren können. Dieser ist ein einfacher Ausdruck mit dem Laserdrucker und nur an die indische Übersetzung angetackert. Einerseits liest der Notar den Vertragstext ja auch vor, und erklärt diesen. Er hat ja auch den ursprünglichen deutschen Vertragstext vorliegen gehabt. Andererseits müßte die Dolmetscherin ja auch haften für die Übersetzung, und wenn sie den deutschen Ursprungstext nicht markiert hat, kann sie immer behaupten, dass dieser von einer anderen Person ausgewechselt worden wäre. Meine dringende Frage lautet nun:
Hätte der deutsche Vertragstext auch auf der Rückseite von Ihr unterschrieben und gestempelt werden müssen? Kann der Ehevertrag deswegen anfechtbar sein?
Die Bundesgeschäftsstelle der Übersetzer in Berlin meint, dass der Dolmetscher nur die Übersetzung stemplen und unterschreiben muss, da der Vertragstext vom Notar verlesen wird. Der Notar ist verpflichtet, die Beteiligten in juristischen Fragen umfassend zu beraten und über Folgen zu belehren - bevor die Parteien unterschreiben, dabei ist der Notar zur Unabhängigkeit und Unparteilichkeit verpflichtet.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

raschwerin :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

raschwerin :

Ja, in der Tat droht diese Gefahr.

raschwerin :

Es wäre besser gewesen, auch diese Version zu kennzeichnen.

raschwerin :

Dies kann aber nachgeholt werden - wird aber weitere Kosten verursachen.

JACUSTOMER-qneaomko- :

über die formalen Anforderungen einer Beglaubigung von Übersetzern herrscht keine Einigkeit. Ich persönlich tendiere immer dahin, dass man nur seine eigene Arbeit beglaubigen kann und soll. Wenn man eine Kopie eines Originaldokuments vorliegen hat, wie will man die Richtigkeit der Kopie beglaubigen, wenn man das Original nicht hat? Außerdem steht einem Übersetzer die Beglaubigung von Kopien nicht zu. Der korrekte Ablauf in meinen Augen wäre Folgender: Der Übersetzer zieht sich selber eine Kopie des Originals. Danach übersetzt er diese und beglaubigt seine Übersetzung wie üblich.

Eine Angreifbarkeit Ihrer Arbeit mit den entsprechenden Konsequenzen halte ich für nicht möglich. Beglaubigt ein Notar etwas, bekommt das die Qualität einer öffentlichen Urkunde. Diese hat extrem hohe Beweiskraft. Sollte es dennoch gelingen einen Fehler nachzuweisen, dann treffen sämtliche Regressforderungen wohl eher den Notar. Dieser ist schließlich dazu verpflichtet, nur zu beglaubigen, was er auch geprüft hat.

JACUSTOMER-qneaomko- :

Guten Abend. Leider wurde meine Frage nicht korrekt beantwortet. Ich habe inzwischen von einen Experten, der für einen Verband der Dolmetscher arbeitet ein Statement bekommen. Dies habe ich vorstehend bereits übermittelt. Leider bin ich etwas enttäuscht von Ihrer Antwort, da ich bereits von anderen Anwälten die Info über die Beweiskraft eines Notars erhalten habe, leider jedoch nicht so ausführlich wie in dem vorstehenden Statement.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok.

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