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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Anwälte, Ich lebe derzeit im Trennungsjahr,

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte,
Ich lebe derzeit im Trennungsjahr, wir haben das gemeinsame Sorgerecht für die 3 Kinder im alter 10, 6 & 4.
Ich lebe mit meiner neuen Partnerin zusammen, die von meinen Kinder auch voll und ganz akzeptiert wird, so das meine Kinder schon mehrfach den Wunsch geäußert haben, dass sie alle bei uns leben wollen. Daher haben wir auch jedes mal den Kampf die Kinder zur Mutter nach hause zu bringen weil sie sich permanent weigern zu ihr nach hause zu gehen-. mit tränen und Geschrei.
Deswegen möchte ich als Vater gerne wissen, wo liegen meine rechte und Chancen meine Kinder zu uns zu holen? ( hierbei ist es mir ganz wichtig, ich möchte damit nicht meiner ex-frau eins "reinwürgen", mir geht es nur um das wohl meiner Kinder!!! )
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Haben Sie diesbezüglich bereits mit dem Jugendamt gesprochen?

Wie steht Ihre Frau dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Noch nicht mit dem Jugendamt gesprochen, der alt erste mit 10 wollte eine probe zeit von zwei Monaten haben,nach dem erst und ich es ihr gesagt hatten,war das einzige was sie gemeint hat ( dann zahlt der Papa weniger Unterhalt und ich muss aus dem Haus ausziehen) wobei es sich hier um ein erbe handelt.diesbezüglich wollte ich ja noch nicht mal den Unterhalt kürzen ich wollte nur meinem Sohn die möglichkeit geben sich zu entscheiden wo es ihm besser geht.


 


Sie würde die Kinder niemals freiwillig hergeben weils ihr ums Geld geht sagte sie auch bereits damals schon der ehe Beratung


 


Mfg Michael


 


 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn die Mutter nicht damit einverstanden ist, so ist die einzige Möglichkeit die Übertragung der elterlichen Sorge auf Ihre Person.

In diesem Falle ist alleine das Kindeswohl ausschlaggabend, also die Frage, bei wem von Ihnen beiden die Kinder besser aufgehoben sind. Wer die Kinder also besser betreuen kann, wie die Kinder untergebracht werden, ob die Kinder aus Ihrer gewohnten Umgebung (Freunde, Schule, Kindergarten) geholt werden und so weiter.

Wichtig ist aber auch der Wille der Kinder. Wenn die Kinder zu Ihnen wollen, so ist dies ein gewichtiges Argument um die elterliche Sorge, vor allem das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf Sie zu übertragen.



Wenn die Mutter nicht damit einverstanden ist, die Kinder bei Ihnen zu belassen, so sollten Sie als erstes einen Termin beim Jugendamt vereinbaren und eine Einigung zusammen mit dem Jugendamt versuchen. Ist dies nicht möglich, so sollten Sie vor dem Familiengericht die Übertragung der elterlichen Sorge beantragen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Bedeutet das, dass wenn die Kinder unter der Woche oder am Wochenende bei uns sind und nicht zur Mama wollen sondern noch etwas langer bei uns bleiben wollen, dass ich sie trotz dem zu ihr bringen muss?oder darf ich sie bei uns lassen,ohne ihrer Seite mit Konsequenzen zu rechnen,bisher ist es so das die Kinder Dienstag und Donnerstag jeweils uber Nacht sowie jedes zweite we bei uns sind.


Hat sie das recht es herunter zu kürzen weil sie es so will, Auf die 14 tage regelung??


Ausschlag gebender Punkt war vergangener Montag, wo die Kinder nicht gehen wollten und sie sagte dann lassen wir das von nun an, daher hatten wir Dienstag u Donnerstag die Kinder schon nicht mehr.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, dann müssen Sie sich einig sein, wo sich die Kinder aufhalten. Das bedeutet Sie können die Kinder nur mit Einverständnis Ihrer Frau länger bei sich behalten.

Den Umgang kürzen kann die Kindsmutter nur dann, wenn es dem Kindeswohl entspricht.

Wenn die Kinder auch am DI/Do zu Ihnen wollen, so muss Ihnen die Kindsmutter diesen Umgang grundsätzlich gewähren.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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