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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26021
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Scheidungs und Familienrecht Sehr geehrte Damen und Herren, ich

Kundenfrage

Scheidungs und Familienrecht

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich in einer prikären Situation. Mein Mann will die Trennung. Wir haben einen großen Bauernhof, sind aber mit 700.000 Euro verschuldet. Wir haben 2 Kinder, die im Falle einer Trennung bei meinem Mann bleiben würden. Ich selber bekomme nur 700 Euro Erwerbsminderungsrente und will die Trennung gar nicht. Letztes Jahr war ich bei einer Anwältin, die nach durchsehen der Bilanzen gesagt hat, das mein Mann nie Unterhalt für mich zahlen muss. Wir haben eine Zugewinngemeinschaft und ich hafte nicht für die Schulden, da ich bei der Bank nie mit unterschrieben habe. Kann das sein?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Darf ich Sie höflich fragen:

Wer steht denn hinsichtlich des Bauernhofs im Grundbuch?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Mein Mann steht alleine im Grundbuch

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Ergänzung.

Hinsichtlich der Haftung müssen Sie folgendes bedenken.

Wenn Sie in einer Zugewinngemeinschaft leben, dann bedeutet dies, dass Sie grundsätzlich zwei getrennte Vermögensmassen haben (Mann/Frau). Der Zugewinnausgleich gleicht nur das Vermögen aus, dass Sie oder Ihr Ehemann während der Ehe hinzugewonnen haben.

Also aus der Zugewinngemeinschaft droht Ihnen keine Haftung für die Schulden.

Eine Haftung wäre weiter denkbar, wenn Sie als Miteigentümerin beim Notar eine Sicherungszweckerklärung unterzeichnet haben, also eine Erklärung, wonach Sie erklären das Sie persönlich für die Verbindlichkeiten haften. Als Nichteigentümerin geben Sie keine solche Erklärung abgegeben.

Als letztes kommt eine Haftung in Betracht, wenn Sie einen Darlehensvertrag oder eine Bürgschaft unterzeichnet haben. Ist dies nicht der Fall so haften Sie auch diesbezüglich nicht.

Hinsichtlich des Unterhalts müssen Sie bedenken, dass der Anteil Ihres Mannes am Unterhalt für die Kinder vorrangig von seinem Einkommen abzuziehen ist, wenn danach noch mehr als 1050 EUR verbleiben besteht grundsätzlich eine Unterhaltspflicht Ihres Mannes auch Ihnen gegenüber.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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